Gehaltsrechner - Brutto-Netto-Rechner

Lohn und Gehalt - unser Ratgeber mit den 10 wichtigsten Tipps

Thema Gehalt

Sie haben einen neuen Job angeboten bekommen und möchten nun wissen, wie viel Netto von Ihren Brutto-Gehalt übrig bleibt? Welche Auswirkung hat die Wahl der Steuerklasse auf Ihren Nettolohn? Unser Brutto Netto Rechner hilft Ihnen sofort weiter! Geben Sie einfach Ihre Werte in den Gehaltsrechner ein und Sie erhalten umgehend die Antwort.

Gehaltsrechner starten

Die 10 wichtigsten Fragen zum Thema Lohn und Gehalt

  • 01.

    Was ist der Unterschied zwischen dem Brutto- und dem Nettolohn?

    Der Unterschied zwischen dem Bruttolohn und dem Nettolohn besteht darin, dass es sich bei dem Brottolohn um die gesamte Vergütung handelt, die mit dem Arbeitgeber im Arbeitsvertrag vereinbart wurde. Dieser wird jedoch nicht vollständig an den Arbeitnehmer ausbezahlt. Der Arbeitgeber ist von Gesetzes wegen verpflichtet, die geschuldeten Abgaben einzubehalten und an die jeweils zuständige Stelle abzuführen. Hierzu gehören insbesondere die an das Finanzamt zu entrichtende Einkommensteuer inklusive Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer, sowie die vom Arbeitnehmer zu tragenden Sozialabgaben.

  • 02.

    Was versteht man unter Sozialabgaben?

    Unter Sozialabgaben sind alle Beiträge zu verstehen, die vom Einkommen des Arbeitnehmers an Sozial­versicherungs­träger zu entrichten sind. Die Beiträge werden jeweils hälftig vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Hierunter fallen die Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung, Arbeitslosen­versicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung.

  • 03.

    Was ist der Solidaritätsbeitrag?

    Der Solidaritäts­zuschlag wurde im Jahre 1991 wegen der hohen Belastung der öffentlichen Kassen durch die Kosten der Wieder­vereinigung eingeführt. Es handelt sich bei ihm um eine Ergänzungsabgabe, die bislang vom Bundes­verfassungs­gericht als zulässig angesehen wird. Sie wird grund­sätzlich zur Einkommensteuer, Kapitalertragssteuer und Körperschaftssteuer erhoben in Höhe von 5,5 Prozent der jeweiligen Bemessungs­grundlage. Bezieher geringer Einkünfte sind davon befreit. Der Solidaritätszuschlag muss 2024 nur entrichtet werden, wenn die festgesetzte Jahres­einkommensteuer die Höhe von 18.130 Euro (vorher 17.543 Euro) übersteigt. Im Falle der gemeinsamen Veranlagung muss 2024 die im Jahr festgesetzte Einkommensteuer höher sein als 36.260 Euro (vorher 35.086 Euro). Diese Freigrenzen sind seit 2021 im Zuge des Gesetzes zur Rückführung des Solidaritätszuschlags stark heraufgesetzt worden.

Gehaltsrechner

  • 04.

    Was versteht man unter einer Steuerklasse und welche Auswirkungen hat diese?

    Die jeweilige Steuerklasse ist für die Berechnung der Lohnsteuer sowie der Höhe des zu entrichtenden Solidaritätszuschlages maßgeblich. Es gibt insgesamt sechs Steuerklassen. Beispiels­weise haben Singles und Geschiedene die Steuerklasse 1. Die Lohnsteuerkarte wurde bislang auf der Lohnsteuerkarte eingetragen, damit der Arbeitgeber die abzuführende Einkommensteuer und Sozial­versicherungs­abgaben berechnet kann.

  • 05.

    Welche Steuerklasse sollte ich mit meinem Partner wählen?

    Ehepaare können zwischen der Steuerklasse 3 und 5 wählen. Welche Steuerklasse hier günstiger ist, richtet sich vor allem danach, ob die Eheleute etwa gleich viel verdienen oder das Einkommen sehr unterschiedlich ist.

  • 06.

    Wofür benötige ich eine Steuer-ID-Nummer?

    Die Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID-Nummer) besteht aus insgesamt 11 Ziffern. Sie wurde im Jahre 2007 eingeführt. Jeder Bürger hatte eine eigene Steuer-ID erhalten, die er für die Dauer seines gesamten Lebens behält. Die Steuer-ID soll die bisherige Steuernummer sowie die eTin ersetzen. Sie muss in der Steuererklärung angegeben werden. Die Steuer-ID soll selbst keinen Rückschluss auf persönliche Daten des Steuerpflichtigen zulassen.

  • 07.

    Was versteht man unter dem Begriff Lohnsteuer?

    Der Lohnsteuer unterliegen lediglich die Einkünfte der Arbeitnehmer, die aus einer sogenannten nicht­selbstständigen Tätigkeit unterliegen. Die Besonderheit der Lohnsteuer besteht darin, dass der Arbeitgeber selbst die anfallenden Abgaben an die jeweils zuständigen Stellen abführt und den restlichen Lohn an den Arbeitnehmer auszahlt. Der Arbeitnehmer brauchst sich darum nicht selbst zu kümmern.

  • 08.

    Wo bekomme ich meine Lohnsteuerkarte her und wofür benötige ich diese?

    Die Lohnsteuerkarte wurde bis zum Jahre 2010 jährlich von der zuständigen Gemeinde ausgestellt und an den Arbeitnehmer geschickt. Diese mussten Sie beim Arbeitgeber einreichen, weil er diese für die Durchführung des Lohnsteuer­abzug­verfahrens benötigte.

    Inzwischen wird die Lohnsteuerkarte durch ein papierloses elektronisches Verfahren zur Erhebung der Lohnsteuer mit dem Namen Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) ersetzt. als Arbeitnehmer müssen Sie Ihrem Arbeitgeber bei Eintritt in das Arbeitsverhältnis Ihre Steuer-Identifikationsnummer sowie den Tag Ihrer Geburt zum Zweck des Abrufs der Lohnsteuerabzugsmerkmale mitteilen. Der Arbeitgeber ruft die Lohnsteuerabzugsmerkmale beim Bundeszentralamt für Steuern elektronisch ab und übernimmt sie in das für Sie geführte Lohnkonto.

  • 09.

    Was versteht man unter Werbungskosten?

    Unter Werbungskosten versteht man alle Aufwendungen eines Arbeitnehmers, die einen hinreichenden Bezug zu seiner beruflichen Tätigkeit haben. In Betracht kommen unter anderem Fahrtkosten für die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstelle, Fortbildungs­kosten, Kosten für Arbeitsmittel, das häusliche Arbeitszimmer sowie für doppelte Haushaltsführung. Keine Probleme gibt es, soweit eine fast ausschließlich berufliche Nutzung vorliegt. Nutzen Sie auch unseren Lohnsteuerrechner.

  • 10.

    Was sind Sonderausgaben?

    Sonderausgaben zeichnen sich dadurch aus, dass sie nichts mit dem Beruf zu tun haben - wie Werbungskosten bei Arbeitnehmern und Betriebsausgaben bei Selbstständigen. Hierunter fallen beispiels­weise Vorsorge­aufwendungen für die Altersvorsorge, sonstige Vorsorge­aufwendungen sowie Spenden an begünstigte Organisationen. Sonderausgaben müssen im Hauptteil der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Gehaltsrechner starten

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Gehalt" verwendet:

Letzte Aktualisierung

Diese Seite der Themenwelt "Gehalt" wurde zuletzt am 03.11.2023 redaktionell überprüft oder ergänzt durch Michael Mühl. Sie entspricht dem aktuellen Stand.

Änderungen in Themenwelt "Gehalt"

  • Veröffentlichen der Infothekseiten "Brutto in Netto", wie z.B. 3.000 Euro Brutto sind 2.023 Euro Netto (2024)
  • Anpassung des Brutto Netto Rechner und der Texte an die Gehaltsberechnung für 2024 (siehe auch die News von November 2023 auf der Seite des Gehaltsrechners).
  • Informationen zu 2024 geplanten Änderungen gemäß Wachstumschancengesetz auf der Seite des Gehaltrechners
  • Berücksichtigung der erhöhten Pflegeversicherungs­beiträge ab 1. Juli 2023 aufgrund des Pflege­unterstützungs- und entlastungs­gesetzes (PUEG) im Gehaltsrechner.
  • Erhöhung des Arbeitnehmerpauschbetrages von 1.200 auf 1.230 Euro und des Entlastungsbetrages für Alleinerziehende von 4.008 auf 4.260 Euro zum 1. Januar 2023 im Gehaltsrechner gemäß des vom Bundesrat verabschiedeten Jahressteuergesetzes.
  • Anpassung des Brutto Netto Rechner und der Texte an die Gehaltsberechnung für 2023 (siehe auch die News von November 2022 auf der Seite des Gehaltsrechners.
  • Redaktionelle Überarbeitung dieser Seite
vgwort 2da3e6602a554a629ce5f24fa893c81c