SEPA, IBAN und BIC - alles was Sie wissen müssen

Informieren Sie sich über alle Themen rund um SEPA, IBAN oder BIC. Gerne können Sie auch unseren IBAN-Rechner nutzen.

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Die wichtigsten Fragen zum Thema SEPA, IBAN und BIC

  • 01.

    Aus welchem Grund stellen die Banken den Zahlungsverkehr um?

    SEPA (Single Euro Payments Area) bedeutet einheitlicher europäischer Zahlungsverkehrsraum. Durch die Umstellung auf SEPA wollen die Länder in Europa ein einheitliches und vereinfachtes Verfahren für einen bargeldlosen Zahlungsverkehr mit Überweisungen und Lastschriften einführen. Das Ziel des neuen Zahlungssystems ist es, den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr schneller, sicherer und ebenfalls kostengünstiger abzuwickeln. Banken in Deutschland nutzen das neue Zahlungssystem bereits seit 2008 für Überweisungen und Lastschriften innerhalb Europas. Neu ist, dass man nun auch inländische Zahlungen auf SEPA umstellt.

    Ausführliche Informationen zur SEPA-Umstellung finden Sie im Internet auf folgenden Seiten: http://www.bundesbank.de
    http://www.europeanpaymentscouncil.eu/ (englisch)

  • 02.

    Ab wann gilt das neue SEPA-Zahlungssystem?

    Der verbindliche Starttermin für SEPA im Inland war der 01.02.2014. Dann galten bis zum 01.02.2016 Übergangsbestimmungen. Bis zu diesem Termin war die Nutzung von Kontonummer und Bankleitzahl parallel zu IBAN und BIC möglich. Diese Übergangsregelung und zeitliche Verzögerung erleichterte vielen Beteiligten die Umstellung auf dieses neue Zahlungssystem.

  • 03.

    Welche Länder nehmen am SEPA-Zahlungsverkehr teil?

    Die SEPA-Teilnehmerländer sind die EU-Staaten. Hinzu kommen die Länder Schweiz, San Marino, Monaco, Liechtenstein, Norwegen und Island.

  • 04.

    Was ist eine IBAN?

    Die IBAN ist eine Kombination aus Bankidentifikation und Kontonummer. In Deutschland war dies bisher in Kontonummer und Bankleitzahl getrennt. Die IBAN kombiniert nun beide Faktoren und soll eine Norm dieser beiden darstellen, um den europäischen Zahlungsverkehr zu erleichtern.

    Aufgebaut ist die IBAN wie im folgenden Beispiel:

    DE23600000001234567890

    Die ersten zwei Stellen sind die Länderkennziffer. DE steht für Deutschland. Dann folgt eine zweistellige Prüfziffer. Im Anschluss die bisherige Bankleitzahl. Dann die bestehende Kontonummer mit maximal zehn Stellen.

  • 05.

    Was ist ein BIC?

    Der BIC oder auch SWIFT-Code genannt ist eine international festgelegte Banken-Kennzahl. Sie beträgt acht Stellen (manchmal auch elf, wenn es eine zusätzliche Filialnummer gibt). Der BIC ist sowohl im nationalen als auch im internationalen Zahlungsverkehr notwendig, um einen Zahlungsempfänger einwandfrei zu identifizieren. Den BIC verwenden Banken bisher sowohl bereits bei Euro-Überweisungen als auch bei Auslandsüberweisungen. Nun wird er ebenfalls im inländischen Zahlungsverkehr eingesetzt.

    Aufgebaut ist der BIC wie im folgenden Beispiel:

    MARKDEF1600

    Die ersten vier Stellen sind der Bankcode. Dann folgt ein zweistelliger Ländercode (hier DE für Deutschland). Es folgt die Codierung des Ortes mit den nächsten zwei Ziffern. Die letzten drei Ziffern betreffen die Kennzeichnung der Filiale.

  • 06.

    Wo finde ich IBAN und BIC?

    Die IBAN und BIC stehen auf jedem Kontoauszug oder sind auf Anfrage bei jedem Bankinstitut erhältlich. Beim Online-Banking sind diese Informationen in den Kontodaten ersichtlich. Müssen Kunden eine Rechnung begleichen, stehen die neuen Kontodaten des Empfängers (wie bisher Kontonummer und Bankleitzahl) in der Regel auf dem Geschäftspapier. Aktuell listen viele Rechnungsaussteller Kontonummer und Bankleitzahl parallel mit IBAN und BIC auf.

  • 07.

    Wie werden Kontonummer und Bankleitzahl in IBAN und BIC umgewandelt?

    Bei der Umwandlung gelten besondere Richtlinien. Seit Juni 2013 stellt die Deutsche Bundesbank eine Bankleitzahlendatei bereit, aus der hervorgeht, wie man aus jeder bestehenden Kontonummer mit Bankleitzahl eine korrekte IBAN-Nummer ermittelt. Die deutschen Kreditinstitute bieten Ihren Kunden dafür ebenfalls Lösungen an. Seit einiger Zeit wandeln Rechner im Hintergrund bei der Eingabe von Bankleitzahl und Kontonummer beim Online-Banking automatisch in IBAN und BIC um.

  • 08.

    Was ist eine SEPA-Überweisung?

    Eine SEPA-Überweisung ist eine bargeldlose Zahlung, bei der der Zahler statt wie bisher Kontonummer und Bankleitzahl nun IBAN und BIC verwendet. Bisher nutzten Überweisende diese Form bereits bei der EURO-Überweisung oder bei einer Auslandsüberweisung. Nun kommt die SEPA-Überweisung ebenfalls im Inland zum Tragen.

  • 09.

    Was ist ein SEPA-Mandat?

    Ein SEPA-Mandat ist die Erteilung einer Zahlungsermächtigung. Es ersetzt zum Beispiel die bisherige Lastschrifteinzugsermächtigung. Ein SEPA-Mandat ist umfassend gestaltet und beinhaltet ganz bestimmte Punkte. Dazu gehören zum einen die Gläubiger-Identifikationsnummer und die Mandatsreferenz. Mit der Gläubiger-Identifikationsnummer wird der Gläubiger beispielsweise einer Lastschrift eindeutig gekennzeichnet. Die Mandatsreferenz bezeichnet dagegen genau, wofür die Zahlung erfolgt und kann bis zu 35 Stellen enthalten.

  • 10.

    Bietet Smart-Rechner auch spezielle IBAN-Rechner für einzelne Banken an?

    Diese Frage beantworten wir auf den nachfolgenden Seiten:

  • 11.

    Muss ich für eine Lastschrifteinzugsermächtigung ein neues SEPA-Lastschriftmandat vereinbaren?

    Nein. Das muss nicht erfolgen. Eine bestehende Lastschrifteinzugsermächtigung können Gläubiger weiter verwenden. Allerdings müssen Sie den Zahler vor dem ersten SEPA-Einzug über die Umstellung auf das SEPA-Lastschriftverfahren schriftlich informieren. Dabei müssen sie die Gläubiger-Identifikationsnummer und die Mandatsreferenz mittteilen.

    Besteht aktuell keine Einzugsermächtigung, kann der Gläubiger ein neues SEPA-Lastschriftmandat erteilen. Nach der Gesetzeslage in Deutschland ist es möglich, dass man ein SEPA-Lastschriftmandat auch im Internet erteilen kann.

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