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Wissenswertes rund um das Thema Leasing

Aktualisiert am von Stefan Banse

Hier erhalten Sie wichtige Antworten zu allen Fragen rund um das Thema Leasing. Mit Hilfe des Leasingechners können Sie anhand des Anschaffungswertes, der Laufzeit des Leasingvertrages und des bei Beginn des Leasings kalkulierten Restwertes für das Leasingobjekt Ihre monatlichen Leasingraten berechnen.

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Die 10 wichtigsten Fragen zum Thema Leasing

  • 01.
    Leasing – was ist das?

    Leasing ist eine Finanzierungs­art, bei der der Eigentümer dem Leasingnehmer ein bestimmtes Produkt gegen Zahlung einer monatlichen Rate zur Nutzung überlässt. Das funktioniert ähnlich wie ein Mietvertrag, doch beim Leasing werden alle Rechte und Pflichten am über­lassenen Objekt mit übertragen. Der Nutzer haftet zum Beispiel für Beschädigungen, muss sich um Reparaturen und auch die Versicherung selbst kümmern. Manchmal wird zum Ende des Leasing­verhält­nisses auch eine Kaufoption vereinbart. Geregelt werden alle Vereinbarungen in einem Leasingvertrag zwischen dem Leasinggeber und dem Leasingnehmer.

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  • 02.
    Wie unterscheidet sich Leasing von einer Finanzierung?

    Ähnlich wie bei einem Darlehen werden bei einem Leasingvertrag die Raten regelmäßig, meist monatlich, fällig. Doch es gibt wichtige Unterschiede:

    a) Eigentümer des Leasingobjektes bleibt der Leasinggeber, der Leasingnehmer darf es nur nutzen. Bei einer Finanzierung, zum Beispiel eines Fahrzeugs, ist das anders. Der Darlehensnehmer muss das Fahrzeug als Halter und Besitzer selbst anmelden, meist fordert die Bank dann die Hinterlegung des Fahrzeug­briefs als Sicherheit.

    b) Eine Finanzierungsrate setzt sich aus einem Tilgungsanteil und einem Zinsbetrag zusammen. Die Leasingrate ist eine Gebühr für die Nutzung des Gegenstandes. Sie ist vom Kaufpreis des Leasingobjektes, dem Zinssatz, der vereinbarten Vertrags­laufzeit, einem fest­gelegten Restwert und einer eventuellen Sonderzahlung abhängt. Abgegolten sind damit der Wertverlust des Leasing­gegenstandes, die Gebühr für die Nutzung sowie weitere Leistungen gemäß Leasingvertrag.

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  • 03.
    Welche Produkte kann man leasen?

    Leasing wird heute für viele preis­intensive Güter angeboten. Im privaten Bereich sind es oft Fahrzeuge oder auch Boote, die geleast werden. Unternehmen schließen Verträge auch für Maschinen oder Anlagen, Baufahrzeuge oder Betriebs­vorrich­tungen. In der IT-Branche ist Leasing weit verbreitet, sowohl Hard- als auch für Software gehören hier zu den Leasingobjekten. Einer der wichtigsten Beweggründe für Leasing ist die Möglichkeit, immer das neueste Modell nutzen zu können. So bietet sich diese Finanzierungs­form vor allem für solche Güter an, bei denen man Wert darauf legt, immer auf dem aktuellsten Stand der Technik zu sein. Voraussetzung für Leasingangebote: die Gegenstände müssen fungibel sein – das heißt, dass sie sich nach Ablauf der Leasingzeit noch gut verkaufen lassen müssen. Es muss also Interessenten für eine Nachnutzung geben.

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Rechner zum Thema Leasing

  • 04.
    Ist Leasing auch etwas für privat?

    Leasing spielt seit einiger Zeit auch im privaten Bereich eine große Rolle, vor allem in der Finanzierung von Fahrzeugen. Auch hier dominiert der Wunsch, stets das neueste Fahrzeug zu nutzen und dennoch von niedrigen Raten zu profitieren. Das lohnt sich gerade bei hochpreisigen (Luxus-) Autos mit einem hohen jährlichen Wertverlust, die so erschwinglich werden. Wer sich für Leasing interessiert, sollte jedoch alle Angebote genau vergleichen und dabei ein Finanzierungs­modell einbeziehen.

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  • 05.
    Was steht in einem Leasingvertrag?

    Mit einem Leasingvertrag werden die Rechte und Pflichten des Leasinggebers und des Leasingnehmers genau geregelt. Die wichtigsten Fakten in einem Leasingvertrag sind

    • die Art des Leasings (Restwertleasing, Leasing gemäß der Nutzungsdauer, Kilometerleasing)
    • die Laufzeit des Vertrages
    • die Konditionen (Rate, Fälligkeit, Restwert)
    • die Kündigungs­möglich­keiten
    • eine eventuelle Kaufoption zum Vertragsende.

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  • 06.
    Welche Vorteile bietet Leasing im gewerblichen Bereich?

    Für Unternehmen ist Leasing eine beliebte Art der Finanzierung. Da die genutzten Wirtschafts­güter nicht in das Betriebs­eigentum übergehen, werden sie nicht bilanziert. Fremdkapital wird nicht aufgenommen, so erhöht der Vertrag die Eigenkapital­quote und schont die möglichen Finan­zierungs­linien. Die monatlichen Raten werden als Kosten in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt und mindern damit die Steuerlast des Unternehmens. Im betrieb­lichen Leistungs­prozess kann immer die neueste Technik eingesetzt werden, Ausfallzeit und Reparatur­aufwand minimieren sich.

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  • 07.
    Was passiert nach der Laufzeit?

    Am Ende der Laufzeit wird das Leasingobjekt in der Regel an den Leasinggeber zurückgegeben. Dieser bewertet den Zustand des Gegenstandes und vergleicht ihn mit dem erwarteten Restwert. Unzureichende Wartung und Pflege sowie unterlassene Reparaturen führen zu einem niedrigeren Wert des Leasinggutes – jetzt drohen Nach­forderungen des Eigentümers. Das gilt auch für Leasingverträge, in denen eine bestimme Laufzeit, Nutzungs­stunden oder Kilometer­leistung vereinbart worden sind. Werden sie überschritten, muss die Differenz zusätzlich zu den bereits geleisteten Monatsraten gezahlt werden. In Verträgen mit Kaufoption vereinbart der Nutzer von vorn­herein den Erwerb des Leasinggutes nach Ende der Vertrags­laufzeit.

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  • 08.
    Was ist der Restwert?

    Bereits bei Abschluss des Vertrages schätzt der Leasinggeber den Restwert des Objektes. In der Regel ist das der erwartete Preis, den der Verkauf des Leasinggutes nach Ende der Laufzeit bringen wird. Der Nutzer kann jedoch meist nicht beurteilen, ob dieser Betrag auch dem Zeitwert bei Vertragsende entspricht. Gerade im Fahrzeugleasing drohen dann böse Überraschungen, denn die Differenz zwischen tatsächlich erzieltem Verkaufserlös und dem vereinbarten Restwert müssen die Leasingnehmer ausgleichen. Die Stiftung Warentest informiert hierzu in ihrem Artikel, dass dies rechtlich nicht zu beanstanden ist.

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  • 09.
    Unterschied Effektiv- und Nominalzins?

    Für einen objektiven Vergleich zwischen verschiedenen Leasingangeboten oder zwischen Leasing und Darlehen lohnt sich der Blick auf die nominalen und effektiven Zinsen. Der Nominal­zinssatz berücksichtigt alle Kosten eines Jahres, die mit der Leasingrate abgegolten sind. Wenn die Raten jedoch monatlich gezahlt werden, dann muss der effektive Zinssatz berechnet werden. Dieser berücksichtigt auch den unterjährigen Zinseszins­effekt.

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  • 10.
    Was versteht man unter dem Gesamtaufwand?

    Für den Gesamtaufwand werden alle Kosten summiert, die im Laufe der Vertragslaufzeit angefallen sind. Dazu zählt neben den regelmäßigen Raten auch eine eventuell geleistete Sonderzahlung.

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Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Leasing" verwendet:

Letzte Aktualisierung am 11.10.2019

Die letzten Änderungen in der Themenwelt "Leasing" wurden am 11.10.2019 umgesetzt durch Stefan Banse. Hauptsächlich wurde folgendes aktualisiert:

  • Veröffentlichung des Leasingrechners
  • Erstellen der Texte für die dazugehörgen Seiten
  • Redaktionelle Überarbeitung aller Texte in dieser Themenwelt