Die Lohnsteuerkarte - Hilfreiche Informationen

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Lohnsteuerrechner

Mit Hilfe des Lohnsteuerrechners (Brutto-Netto) können Sie den Anteil Ihrer Lohnsteuer bestimmen.
Aktualisiert am von Michael Mühl

Die Lohnsteuerkarte wurde 1925 erstmals verwendet und musste seitdem immer vorgelegt werden, wenn eine neue Stelle angetreten wurde. Nach der Umstellung auf ELStAM (Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale), muss nur noch für den Erstbezug des Gehalts eine entsprechende Bescheinigung vorgelegt werden. Die Steuerkarte wird im Laufe des Jahres 2013 von allen Arbeitgebern durch die papierlose, elektronische Lohnsteuerkarte ersetzt.

Alle steuerlichen Merkmale

Auf der alten wie auf der neuen elektronischen Lohnsteuerkarte sind die wichtigsten steuerlichen Merkmale des Arbeitnehmers vermerkt. So wird zum Beispiel der Lohnsteuerabzug genannt, des Weiteren die Freibeträge, die Steuerklasse sowie das zuständige Finanzamt.

Die Lohnsteuermerkmale werden vom zuständigen Finanzamt gespeichert bzw. geändert. Änderungen der Steuerklasse, des Namens, der Anschrift, der Zahl der Kinder oder der Religionszugehörigkeit werden fortan durch das Finanzamt vorgenommen. Eine Meldung bei der Gemeinde ist dank ELStAM nicht mehr nötig. Bei einer Neueinstellung fragt der Arbeitgeber nur noch nach dem Namen und der Identifikationsnummer. Die Lohnsteuerkarte gehört damit nicht mehr zu den so genannten Arbeitspapieren und wird demzufolge auch nicht mehr bei Ausscheiden aus dem Unternehmen ausgehändigt. Verwaltungstechnisch gesehen ergeben sich durch ELStAM also einige Vorteile.

Achten Sie auf die Freibeträge

Arbeitnehmer müssen bei der Umstellung auf die elektroniche Steuerkarte jedoch darauf achten, dass die Freibeträge auf dieser papierlosen Lohnsteuerkarte korrekt eingetragen werden. Diese werden automatisch gelöscht und nur auf Antrag neu aufgenommen. Insofern ist das Verfahren für Arbeitnehmer mit gewissen Risiken hinsichtlich der Lohnsteuerabzugsmerkmale verbunden. Denn nicht jeder Arbeitgeber wechselt zum gleichen Zeitpunkt auf die neue Lohnsteuerkarte. Demzufolge muss auf den richtigen Lohnsteuerabzug geachtet werden.

Andere Änderungen, die im Melderegister erfasst werden (wie zum Beispiel Änderung des Namens nach der Heirat, Änderung der Adresse durch einen Umzug, Kinder oder Änderung der Religionszugehörigkeit), werden automatisiert auf der elektronsichen Lohnsteuerkarte erfasst.

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Lohnsteuer" verwendet:

Letzte Aktualisierung am 05.12.2018

Die letzten Änderungen in der Themenwelt "Lohnsteuer" wurden am 05.12.2018 umgesetzt durch Michael Mühl. Hauptsächlich wurde folgendes aktualisiert:

  • 05.12.2018: Beheben eines kleineren Fehlers bei der Berechnung der Sozialversicherungs­beiträge nach Auswahl von "Jahresbrutto" im Lohnsteuerrechner. Entsprechend der gesetzlichen Vorschriften werden die Beiträge zur Sozialversicherung zur Berechnung des Nettolohns nun generell je Monat berechnet und auf Cent gerundet. Um dann die Beiträge für den Jahreslohn zu berechnen, wird der für den monatlichen Lohn berechnete Beitrag also erst nach dem Runden mit 12 multipliziert. Zuvor wurden die Beiträge direkt prozentual vom Jahreslohn berechnet. Dies hatte zu ein paar Cent Abweichung bei der Berechnung des Nettolohns geführt.
  • 09.11.2018: Anpassung des Lohnsteuerrechners und der Texte an die Lohnsteuerberechnung für 2019 (siehe auch die News vom 09.11.18 auf der Seite des Lohnsteuerrechners).
  • 07.11.2018: Ergänzung der Themenwelt um den Lohnrechner
  • 05.11.2017: Anpassung unseres Lohnsteuerrechners und der Texte an die Lohnsteuerberechnung für 2018 (siehe auch die News vom 14.11.17 und 22.11.17 auf der Seite des Lohnsteuerrechners).
  • Redaktionelle Überarbeitung aller Texte in dieser Themenwelt