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Ökostrom - Was versteht man darunter und wie teuer ist er wirklich

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Ermitteln Sie den Anteil der Stromsteuer an Ihrer Stromrechnung und die genau Zusammensetzung der Abgaben beim Strompreis.
Aktualisiert am von Stefan Banse

Ökostrom ist der Sammelbegriff für alle Produktionsarten von Strom, die für die Umwelt unschädlich sind. Welche Produktionsarten dazugehören ist manchmal etwas umstritten, denn hin und wieder lassen sich Nebenwirkungen erkennen, die eventuell sogar schädlicher sind, als zum Beispiel die von Kohlekraftwerken ausgestoßenen Abgase. Ökostrom soll keine Abfälle hinterlassen und keine Ressourcen verbrauchen. Die Produktionsarten mit Wasserkraft, Wind und Sonnenenergie werden daher fast immer genannt, wenn nach regenerativer Energie gefragt wird. Bei Wasserkraft wird aber zum Beispiel bereits eine Einschränkung offiziell anerkannt. Kraftwerke, die eine Leistung über 10 Megawatt auffahren können, müssen einen so großen Damm aufstellen, dass der Schaden für die Natur unbestreitbar ist. Kleinere Kraftwerke dagegen nutzen nur die ohnehin vorhandene Strömungsgeschwindigkeit von Flüssen oder füllen nur kleinere Täler als Pumpspeicherkraftwerke mit Wasser.

Was kostet Ökostrom und welche Anbieter gibt es?

Nutzen Sie den Rechner unseres Partners Stromauskunft, um sich einen schnellen Überblick zu verschaffen:

Die Energiequellen

Wer Ökostrom bei seinem Stromanbieter kauft, wird die großen Wasserkraftwerke nicht unterstützen, dafür aber Energie aus kleineren Stauwerken, Solaranlagen und Windkraftanlagen erhalten. Dies sind die Produktionsmethoden, die von der deutschen Regierung als Ökostrom anerkannt werden und damit auch von der Stromsteuer befreit wurden. Diese Steuererleichterung kann dafür sorgen, dass Ökostromtarife trotz scheinbar höherer Herstellungskosten für den Kunden günstiger angeboten werden können. Scheinbar höhere Herstellungskosten heißt es deswegen, weil bei Ökostrom im Gegensatz zu den anderen Produktionsarten tatsächlich alle anfallenden Kosten in den Strompreis einberechnet werden. Dagegen kann beispielsweise Atomstrom so günstig angeboten werden, weil die Entsorgung der radioaktiven Abfälle erst so weit in der Zukunft bezahlt werden muss, dass die Produzenten diese Kosten nicht an die Kunden weitergeben können.

Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter

Ein Wechsel zu einem Ökostromtarif ist sehr einfach. Zunächst sollten die Möglichkeiten der verschiedenen Anbieter miteinander verglichen werden. Wer möchte, kann zum Beispiel einen Tarif für Wasserkraft finden, finanziert damit aber höchstwahrscheinlich auch die größeren Kraftwerke, die in Sachen Umweltschutz nach wie vor umstritten sind. Aber auch reine Windkraft- oder Solartarife sind auf dem Markt zu finden. Wer den gewünschten Strommix zu einem angemessenen Preis gefunden hat, muss nur mit dem neuen Stromanbieter einen entsprechenden Vertrag abschließen. Die Kündigung des alten Vertrages regelt der neue Anbieter und der Strom kann ohne Unterbrechung bezogen werden. Beim Wechsel ist allerdings darauf zu achten, dass der zu kündigende Tarif nicht aufgrund einer Mindestvertragslaufzeit beibehalten werden muss. Möglicherweise findet der Anbieterwechsel sonst zu einem Zeitpunkt statt, an dem der neue Tarif nicht mehr so günstig ist.

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Strompreis" verwendet:

Letzte Aktualisierung am 03.11.2019

Die letzten Änderungen in der Themenwelt "Strompreis" wurden am 03.11.2019 umgesetzt durch Stefan Banse. Hauptsächlich wurde folgendes aktualisiert:

  • Anpassung des Strompreisrechners mit den Werten für Beschaffung, Vertrieb und Netzentgelte gemäß Strompreisanalyse des BDEW von Juli 2019
  • Redaktionelle Überarbeitung aller Texte in dieser Themenwelt