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Effektivzins leicht verständlich erklärt

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Aktualisiert am von Stefan Banse

Wer einen Kredit beantragt oder auch eine passende Geldanlage sucht, sollte bei den Angeboten stets den sogenannten Effektivzins vergleichen. Dieser setzt sich aus dem Nominalzins und den anfallenden Fixkosten zusammen. Der Nominalzins ist der Wert, der bei der Zinsberechnung herangezogen wird, um die jährlichen Zinsen zu berechnen. Ein solcher Jahreszinssatz kann mit dem Kreditinstitut oft relativ frei verhandelt werden. Doch häufig wird dabei verlangt, dass mit einer Veränderung des Jahreszinssatzes auch eine Veränderung der Laufzeit oder anderer Optionen einhergeht. Für Laien ist dann oft kaum noch erkennbar, ob der höchste Zinssatz auch tatsächlich die attraktivste Geldanlage bzw. der niedrigste Nominalzins tatsächlich den günstigsten Kredit markiert. Denn für jede Geldanlage und erst recht für jeden Kredit erheben Banken Gebühren, die für die Einrichtung der entsprechenden Konten und ähnliche Fixkosten berechnet werden. Je kürzer die Laufzeit eines Vertrages ist, desto deutlicher wirken sich diese Gebühren auf die Kosten des Kredites oder den Wert der Geldanlage aus.

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Der Effektivzins hat enorme Bedeutung für die Berechnung

Wird jedoch der Effektivzinssatz angegeben, werden vorab bezogen auf die Laufzeit alle Veränderungen der eingezahlten oder geliehenen Summe berechnet und die prozentuale Steigerung angegeben. Gerade bei einem Ratenkredit, der mit unterschiedlichen Rückzahlungsraten, Sonderrückzahlungen und ähnlichen Optionen in seinen Kosten stark schwanken kann, ist die Angabe des Effektivzinses von enormer Bedeutung beim Vergleich. Schließlich wird der Sollzins bei langer Laufzeit nicht nur ein einziges Mal, sondern jährlich auf die Kreditsumme aufgeschlagen. Eine schnellere Rückzahlung kann somit vielleicht den Nominalzins ein wenig erhöhen, im Endeffekt aber doch zu einem wesentlich günstigeren Kredit führen. Je geringer am Jahresende die Restschuld ausfällt, desto geringer ist auch der Zinsbetrag, der die Kosten des Kredites Jahr für Jahr steigen lässt. Bei der Berechnung des Effektivzinses sind all diese Unterschiede bereits einberechnet. Der Kreditnehmer kann die unterschiedlichen Angebote direkt miteinander vergleichen und ermitteln, um wie viel Prozent pro Jahr sich die zurückzuzahlende Kreditsumme erhöht. Um die tatsächlichen Kosten zu ermitteln, muss der jährliche Zins nur mit der Laufzeit multipliziert werden. Zinseszinsen sind bei Kreditvergaben zum Schutz vor Überschuldung nicht gestattet.

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Zinsen" verwendet:

Letzte Aktualisierung am 06.08.2019

Die Seiten der Themenwelt "Zinsen" wurden zuletzt am 06.08.2019 redaktionell überprüft durch Stefan Banse. Sie entsprechen alle dem aktuellen Stand.

Vorherige Änderungen am 09.11.2018

  • Redaktionelle Überarbeitung aller Texte in dieser Themenwelt