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Zinseszinsen einfach erklärt

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Zinsrechner

Berechnen Sie die Entwicklung Ihres Vermögens für die nächsten Jahre.
Aktualisiert am von Stefan Banse

Die Berechnung des Zinseszinses stellt Jahr für Jahr Schüler vor ein scheinbar unlösbares Problem. Dabei ist es ohne Rechner lediglich eine Fleißaufgabe, den Zinseszins korrekt zu berechnen. Es handelt sich dabei um den Zins, der für vorher bereits errechnete Zinsen errechnet wird. Dies ist auf dem Kapitalmarkt für Geldanlagen üblich. Vermeiden lässt sich der Zinseszins, wenn das Konto nach jeder Zinsverrechnung sofort ausgeglichen wird. Bei manchen Geldanlagen bleibt beispielsweise die Anlagesumme über die Jahre konstant und die Zinsen werden als Rendite jährlich auf ein Verrechnungskonto gutgeschrieben. Dabei stellt bei Geldanlagen der Zinseszins eine sehr attraktive Form der Geldvermehrung dar. Je länger eine Anlage verzinst wird, desto deutlicher macht sich die Verzinsung, also der Zinseszinseffekt bemerkbar.

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Berücksichtigung bei der Zinsberechnung

Der Zins stellt eine vereinbarte prozentual berechnete Geldsumme dar, die nach einem festgelegten Zeitraum der verzinsten Summe hinzugerechnet wird. Da die Summe durch die Verzinsung größer wird, muss bei der nächsten Zinsberechnung der prozentuale Anteil der größeren Summe berechnet werden. Die Zinsgutschrift wird auf diese Weise jährlich größer. Der Zinseszinseffekt bewirkt, dass nach Ablauf einer bestimmten Zeit die Zinszahlungen zu einer Verdopplung des Vermögens und später zu einem exponentiellen Wachstum des Geldes führen können. Bei einem Tagesgeldkonto, bei dem die Anlagesumme täglich geändert werden kann, wird am Ende des Abrechnungszeitraumes auch anteilig für die inzwischen abgehobenen Beträge ein Zins berechnet (Zinsenrechner) . Hierzu wird zunächst der Zins für den nur zeitweilig verfügbaren Betrag errechnet und für jeden Tag ein 365stel dieser Zinssumme gutgeschrieben.

Zinseszins - ein Beispiel

Wer beispielsweise ein Anfangskapital von 1.000 Euro zu einem Zinssatz von 5 Prozent p. a. anlegt, erhält nach Ablauf des ersten Jahres 50 Euro gutgeschrieben. Nach Ablauf des zweiten Jahres beträgt die Gutschrift 52,50 Euro, da in diesem Jahr auch die Zinseszinsen berechnet werden. Wurden im zweiten Jahr am 1. Juli weitere 100 Euro eingezahlt, können für diese Summe 2,50 Euro gutgeschrieben werden, da die Zinsen mit dem Zinssatz von 5 Prozent nur für ein halbes Jahr berechnet werden. Das Endkapital betrüge also 1.205 Euro, obwohl nur 1.100 Euro eingezahlt wurden. Ohne weitere Einzahlungen würde das Anfangskapital sich beim genannten Prozentsatz innerhalb von rund 14 Jahren verdoppeln.

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Zinsen" verwendet:

Letzte Aktualisierung am 08.10.2019

Die Seiten der Themenwelt "Zinsen" wurden zuletzt am 08.10.2019 redaktionell überprüft durch Stefan Banse. Sie entsprechen alle dem aktuellen Stand.

Vorherige Änderungen am 09.11.2018

  • Redaktionelle Überarbeitung aller Texte in dieser Themenwelt