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Ratgeber zum Thema Stromkosten

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Strompreis Rechner

Ermitteln Sie den Anteil der Stromsteuer an Ihrer Stromrechnung und die genau Zusammensetzung der Abgaben beim Strompreis.
Aktualisiert am von Stefan Banse

Nahezu jeder Haushalt ist an das Versorgungsnetz für elektrischen Strom angeschlossen. Die Verbraucher schließen Verträge mit verschiedenen Lieferfirmen ab und zahlen die genutzte Leistung. Mit einem Stromzähler, der in jedem Haushalt installiert ist, kann die genutzte Leistung gemessen werden, damit auch wirklich nur die verbrauchten Kilowattstunden und keine Schätzungen oder Durchschnittsleistungen gezahlt werden müssen. Doch nicht allein der verbrauchte Strom verursacht Kosten, die gedeckt werden müssen.

Nutzen Sie unseren Strompreisrechner, um die genaue Aufsplittung der Stromabgaben zu ermitteln.

Stromerzeugung - nur ein kleiner Teil der Stromkosten

Die Stromerzeugung macht im Endpreis lediglich 34,4 Prozent der Kosten aus. 20 Prozent der in ganz Deutschland gestellten Stromrechnungen betraf im Jahr 2012 die Nutzung der Netze. Der Ausbau der Leitungen, damit der produzierte Strom auch beim Verbraucher ankommt, wird mit diesem Anteil der Rechnung bezahlt. Der Rest des gezahlten Geldes muss für Steuern, Umlageverfahren und andere Abgaben gezahlt werden. So gilt zum Beispiel eine Stromsteuer, die etwa 8 Prozent des Strompreises ausmacht, eine Abgabe zur Förderung erneuerbarer Energien beträgt sogar 14 Prozent der geforderten Stromkosten. Zuletzt wird der Preis noch durch die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent erhöht.

Stromkosten reduzieren durch Anbieter

Als Endverbraucher haben Sie allerdings die Möglichkeit, den Strom vom Anbieter Ihrer Wahl zu beziehen. Auf diese Weise können Sie nicht nur den Preis, sondern auch die Zusammensetzung der Kosten beeinflussen. Da die Stromsteuer nicht auf erneuerbare Energien erhoben wird, fällt dieser Anteil weg, wenn Sie einen Tarif mit reinem Ökostrom wählen. Der Wegfall der Steuern ist in den angebotenen Preisen bereits verrechnet. Jede Kilowattstunde, die in Deutschland produziert wurde, wird heute über die Strombörse gehandelt. Auf diese Weise ist es möglich, dass Sie einen Stromanbieter finden, der kein einziges Kraftwerk selbst betreibt. Er kauft die Energie, die Sie verbrauchen, an der Strombörse von einem der bekannten Stromriesen oder einem kleinen Stadtwerk irgendwo in Deutschland. Da er keine eigenen Kraftwerke betreibt, hat er ein geringeres Unternehmerrisiko und kann daher häufig den Strom günstiger anbieten.

Ob Sie den Strom von einem solchen Anbieter oder direkt von einem Stromproduzenten kaufen, macht praktisch keinen Unterschied. Während aber bei den meisten anderen Waren der Preis geringer wird, wenn man direkt vom Produzenten kauft, kann der Strompreis durch den Umweg über die Strombörse geringer werden. Strom kann nach dem Stand der heutigen Technik fast nicht sinnvoll gespeichert werden. Die Energie, die notwendig ist, einen Speicher zu füllen, übersteigt die Energie, die daraus gewonnen werden kann, bei Weitem. Aus diesem Grund ist überschüssiger Strom meist recht günstig zu haben. Die Stromproduzenten verkaufen die Kilowattstunden lieber günstig, als ein Kraftwerk stillstehen zu lassen. Endverbraucher können also davon profitieren, wenn sie durch die Verträge mit reinen Anbietern einen scheinbaren Stromüberschuss generieren.

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Strompreis" verwendet:

Letzte Aktualisierung am 03.11.2019

Die letzten Änderungen in der Themenwelt "Strompreis" wurden am 03.11.2019 umgesetzt durch Stefan Banse. Hauptsächlich wurde folgendes aktualisiert:

  • Anpassung des Strompreisrechners mit den Werten für Beschaffung, Vertrieb und Netzentgelte gemäß Strompreisanalyse des BDEW von Juli 2019
  • Redaktionelle Überarbeitung aller Texte in dieser Themenwelt