x
Unsere Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Zur Datenschutzerklärung. Hinweis gelesen

Immobilien Nebenkosten Rechner - Berechnen Sie die Nebenkosten beim Erwerb einer Immobilie

Aktualisiert am von Michael Mühl

Wenn Sie eine Immobilie kaufen, verhandeln Sie sicherlich mit dem Verkäufer hart über den Preis. Wenn Sie in der Verhandlung nachgeben und dem Verkäufer mit Ihrer Zahlungsbereitschaft entgegen kommen, sollten Sie aber nicht die Nebenkosten dieses Kaufes vergessen. Durch Maklergebühren und Notarkosten kommen schnell noch einmal 10 Prozent des Kaufpreises hinzu. Mit unserem Nebenkostenrechner können Sie die Kosten genau berechnen.

Senkung der Mehrwertsteuer für 2. Halbjahr 2020 berücksichtigt

Die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent auf die zu berechnende Maklerprovision für das 2. Halbjahr 2020 wird im Immobilien Nebenkosten Rechner berücksichtigt.

Bundesrat stimmt zu: In Zukunft trägt Verkäufer die Hälfte der Maklerkosten

Am 5. Juni 2020 hat der Bundesrat einer Entlastung für Käufer von Wohnimmobilien gemäß des Gesetzes des neuen Wohn- und Mietenpakets der Bundesregierung zugestimmt. Der Verkäufer soll künftig bundesweit mindestens die Hälfte der Maklerkosten zahlen. Derzeit muss die Provision in mehreren Bundesländern komplett vom Erwerber einer Immobilie aufgebracht werden.

Hinweis Nebenkostenrechner: Grunderwerbssteuer, Notar, Makler

In jedem Fall müssen Sie beim Kauf einer Immobilie die Grunderwerbssteuer in Höhe von 3,5 Prozent bis 6.5 Prozent des Kaufpreises (je nach Bundesland) sowie die regional unterschiedlichen Notar- und Grundbuchkosten zahlen. Der Notar muss den Wechsel des Eigentümers in das Grundbuch der Immobilie eintragen, damit der Kauf rechtsgültig wird. Falls Sie die Immobilie über einen Makler kaufen, wird auch dieser eine Gebühr für seine Leistungen verlangen. Fragen Sie direkt beim Makler an, in welcher Höhe seine Courtage liegt und vor allem, ob in dem genannten Prozentsatz die Mehrwertsteuer bereits enthalten ist. Es gibt keine maximale Höhe für die Höhe der Maklergebühren, Richtwerte besagen allerdings, dass 3,5 Prozent plus Mehrwertsteuer beim Kauf einer Immobilie angemessen sind.

Vorsicht beim Makler

Falls Sie eine Immobilie kaufen möchten, der Makler aber zu viel verlangt, seien Sie vorsichtig. Wenn Sie sich einen anderen Makler suchen, um die gleiche Immobilie zu kaufen, kann der erste Makler dennoch eine Rechnung stellen, da er Ihnen das Gebäude als Erster gezeigt hat. Sie sollten besser mit dem Verkäufer der Immobilie verhandeln, dass er aufgrund des Maklers, den er selbst gewählt hat, mit dem Verkaufspreis entsprechend heruntergeht.

Der Immobilien-Nebenkosten-Rechner kann Ihnen dabei helfen, die überhöhten Gebühren in einen angemessenen Preis einzurechnen. Vergleichen Sie einfach den Verhandlungspreis mit verschiedenen Gebührensätzen. Zuletzt sollte Ihnen auch bewusst sein, welche Kosten für einen Kredit auf Sie zukommen, wenn Sie die Immobilie nicht komplett selbst finanzieren können. In der Regel werden Immobilien über einen Zeitraum von zehn bis zwanzig Jahren finanziert. Je nach den ausgehandelten Konditionen kann der Preis für die Immobilie damit noch einmal um 20 bis 30 Prozent steigen.

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Nebenkosten Immobilienkauf" verwendet:

Letzte Aktualisierung am 22.06.2020

Die letzten Änderungen in der Themenwelt "Nebenkosten Immobilienkauf" wurden am 22.06.2020 umgesetzt durch Michael Mühl. Hauptsächlich wurde folgendes aktualisiert:

  • 22.06.2020: Berücksichtigung der Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent auf die zu berechnende Maklerprovision für das 2. Halbjahr 2020 im Immobilien Nebenkosten Rechner.
  • 06.06.2020: Berücksichtigung der Regelung des neuen Wohn- und Mietenpakets der Bundesregierung im Hilfetext des Imobilien Nebenkosten-Rechner, nach der der Verkäufer künftig mindestens die Hälfte der Maklerkosten tragen muss.
  • 01.07.2019: Anpassung des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer in Mecklenburg-Vorpommern von 5,0 Prozent auf 6,0 Prozent
  • Redaktionelle Überarbeitung aller Texte in dieser Themenwelt