Thema Außergewöhnliche Belastungen ﹣ Nutzerfragen
Hier finden Sie ausgewählte Fragen von Nutzerinnen und Nutzern, die ich bereits beantwortet habe – vielleicht ist auch Ihre dabei.
Wenn nicht, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail: [email protected].
Mehr über mich erfahren Sie hier: Michael Mühl.
Fragen unserer Nutzer und Antworten von Michael Mühl
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Quellenangaben
Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Außergewöhnliche Belastungen" verwendet:
- Einkommensteuergesetz (EStG) § 33 Außergewöhnliche Belastungen (Juris und Bundesministerium der Justiz)
- Wikipedia - Außergewöhnliche Belastung
- Bundesfinanzministerium - Einkommensteuer
Letzte Aktualisierung
Diese Seite der Themenwelt "Außergewöhnliche Belastungen" wurde von mir, Michael Mühl, zuletzt redaktionell überprüft oder ergänzt. Sie entspricht dem aktuellen Stand. Hier habe ich übrigens 1 ausgewählte Nutzerfrage zum Thema Außergewöhnliche Belastungen Rechner beantwortet.
Änderungen in Themenwelt "Außergewöhnliche Belastungen"
- Anpasssungen des Außergewöhnliche Belastung absetzen - Rechners anhand des Einkommensteuertarifes 2026.
- Redaktionelle Überarbeitung dieser Seite

Muss nicht das zu versteuernde Einkommen im Rechner abgefragt werden?
Unser Nutzer ma...com hatte am 08.07.2026 folgende Frage
Hallo Herr Michael Mühl,
ich glaube hier liegt ein Fehler vor. Entweder muss im Rechner bei den Eingabefeldern "Gesamtbetrag der Einkünfte" ersetzt werden durch "zu versteuerndes Einkommen" oder der Steuerbetrag ist falsch.
Freundliche Grüße
K.
Antwort durch Michael Mühl vom 08.07.2026
Sehr geehrter Herr K.,
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihren sehr präzisen steuerlichen Hinweis zu unserem Tool.
Sie haben vollkommen recht: Rein formal entspricht der Gesamtbetrag der Einkünfte (GdE) im deutschen Steuerrecht nicht dem zu versteuernden Einkommen (zvE).
Dass unser Rechner den Wert an dieser Stelle pragmatisch gleichsetzt, ist eine bewusste programmtechnische Entscheidung zur besseren Benutzerfreundlichkeit:
Der Zweck des Rechners: Das Tool soll Nutzern unkompliziert und ohne das Wälzen kompletter Steuerunterlagen eine schnelle Indikation über ihre potenzielle Steuerersparnis geben.
Warum diese Vereinfachung? Um das exakte zvE auf den Cent genau zu berechnen, müsste unser Tool in der Maske zusätzlich sämtliche privaten Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen und individuelle Freibeträge detailliert abfragen. Das würde die Eingabe für den Laien extrem kompliziert machen.
Die Annäherung: Da sich der GdE und das zvE in vielen Fällen in derselben Tarifzone des Einkommensteuertarifs bewegen, nutzen wir das GdE als solide Annäherungsbasis. Die daraus berechnete prozentuale Steuerersparnis ist für die Praxis präzise genug.
Wir haben Ihren Hinweis zum Anlass genommen, den Hilfetext (Tooltip) direkt am Eingabefeld anzupassen. Dort wird diese bewusste mathematische Annäherung für steuerlich versierte Nutzer ab sofort transparent erklärt.
Mit herzlichen Grüßen
Michael Mühl