Gehaltsrechner - Brutto-Netto-Rechner

Gehaltsrechner 2024 | Brutto-Netto-Rechner 2024

Thema Gehalt ﹣ Rechner

Berechnen Sie mit unserem Gehaltsrechner einfach Ihr Nettogehalt. Wie viel bleibt Netto nach Abzug aller Abgaben und Steuern von Ihrem Gehalt übrig? Los geht's!

Minijob oder Midijob?

Beträgt Ihr Monatsbrutto nicht mehr als 2.000 Euro, üben Sie möglicherweise einen Minijob (ab 2024 bis 538 Euro) oder Midijob (538,01 bis 2.000 Euro) aus. Für beide gelten andere Berechnungsvorschriften, wie Sie mit unserem Minijob-Rechner bzw. Midijob-Rechner berechnen können.

Noch mögliche Änderungen 2024 aufgrund Wachstumschancengesetz

Das sogenannte Wachstumschancengesetz hat der Bundesrat vorerst gestoppt. Die Länderkammer hat in ihrer Sitzung im November 2023 beschlossen, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Dieser befasst sich am 21.2.2024 mit dem Gesetz. Die nächste reguläre Bundesratssitzung, die ein Vermittlungsergebnis absegnen könnte, findet am 22.3.2024 statt. Damit bleibt offen, ob ab 2024 (gegebenenfalls rückwirkend) die damit geplanten Änderungen beim Thema "Gehalt" gesetzlich verankert werden. Die Änderungen werden dann umgehend in unseren Rechnern und Seiten hinterlegt. Folgendes ist ab 2024 im Gesetz geplant:

  • Versorgungsfreibetrag
    Von Versorgungsbezügen bleibt ein prozentualer und auf einen Höchstbetrag begrenzter Versorgungsfreibetrag sowie ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag steuerfrei. Rückwirkend dem Jahr 2023 soll die jährliche Verringerung des Prozentsatzes zur Berechnung des Versorgungsfreibetrages nicht mehr um 0,8 Prozentpunkte, sondern nur noch um 0,4 Prozentpunkte erfolgen. Gleichzeitig soll der Höchstbetrag nachträglich ab 2023 um jährlich 30 Euro und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag um jährlich 9 Euro reduziert werden.
  • Altersentlastungsbetrag
    Der geplante verlangsamte Anstieg des Besteuerungsanteils für die Rente soll im Bereich des Altersentlastungsbetrags nachvollzogen werden. Mit der Anpassung soll rückwirkend ab 2023 der Prozentsatz nicht mehr um jährlich 0,8 Prozentpunkte, sondern um 0,4 Prozentpunkte gesenkt werden. Der Höchstbetrag soll sich ab 2023 um jährlich 19 Euro anstatt bisher 38 Euro verringern.
  • Fünftelungsregelung bei der Lohnsteuer
    Derzeit kann die steuerliche Ermäßigung für Abfindungen (Fünftelregelung) bereits bei der Berechnung der Lohnsteuer berücksichtigt werden (Eingabe im Rechner unter "Weitere Einkünfte - Bezüge aus mehrjähriger Tätigkeit"). Dieses Verfahren ist für Arbeitgeber kompliziert und soll daher ab 2024 gestrichen werden. Die steuerliche Ermäßigung sollen Arbeitnehmer aber weiterhin bei der Einkommensteuererklärung geltend machen können, welche auch durch unseren Abfindungsrechner berechnet wird.

Themenüberblick zum Brutto-Netto-Rechner

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Änderungen bei Gehaltsberechnung für 2024

Gegenüber dem Vorjahr wurden 2024 folgende Änderungen für die Berechnung des Gehalts berücksichtigt:

  • Anhebung Grundfreibetrag auf 11.604 Euro
  • Anpassungen des Einkommensteuertarifs
  • Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz zur Krankenkasse beträgt 2024 nun 1,7 Prozent.
  • Erhöhung der Freibeträge für Kinder auf 4.656 Euro bzw. 9.312 Euro.
  • Beitrags­bemessungs­grenze der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auf 62.100 Euro angehoben
  • Beitrags­bemessungs­grenze der allgemeinen Rentenversicherung: West (BBG West) 90.600 Euro, Ost (BBG Ost) 89.400 Euro
  • Erhöhung der Freigrenze für den Soli auf 18.130 Euro bzw. 36.260 Euro.
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Tipps zur Brutto-Netto-Optimierung: "Mehr netto vom Brutto"

Im Folgenden möchten wir Ihnen zahlreiche Tipps zur Lohnoptimierung vorstellen. Dabei geht es nicht um eine Gehaltserhöhung, sondern darum, wie Sie - teils unter Absprache mit Ihrem Arbeitgeber - mehr netto aus Ihrem Brutto machen können.

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Wie können Sachbezüge das Netto erhöhen?

Sachbezüge sind bargeldlose Bezüge, die Ihnen der Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt zukommen lässt. Sie sind steuer- und sozialversicherungsfrei.

  • Typische Beispiele sind Tankgutscheine oder Essensgutscheine. Sie dürfen maximal einen Wert von 44 Euro je Monat haben und nicht umwandelbar in Bargeld sein.
  • Auch Geschenke zu besonderen Anlässen (z.B. Geburtstag, Hochzeit, Geburt Ihres Kindes) sind Sachbezüge, die neben den genannten Tank- und Essengutscheinen bis 60 Euro je Monat steuer- und sozialversicherungsfrei sind.
  • Wenn Sie Ihr Diensthandy auch privat nutzen dürfen, gilt dies ebenso als Sachbezug und ist komplett steuer- und sozialversicherungsfrei.
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Welche Zuschüsse des Arbeitgebers bringen mehr Netto?

Folgende Zuschüsse des Arbeitgebers, die über die Zahlung des geschuldeten Lohns hinausgehen, sind steuer- und sozialversicherungsfrei.

  • Kinderbetreuungskosten für Kinder im nichtschulfähigen Alter
  • Gesundheitsfördernde Maßnahmen bis 600 Euro, wobei die Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio z.B. nicht einfach dazu zählt.
  • Betriebliches Fahrrad
  • Unentgeltliches Nutzen einer Ladestation des Arbeitgebers
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Ist eine Fahrtkostenerstattung steuerfrei?

Generell kann man Fahrt- und Reisekosten von der Steuer absetzen. Zum Beispiel können die Fahrten zur ersten Tätigkeitsstelle über die Pendlerpauschale berechnet und steuerlich geltend gemacht werden. Die Fahrt- und Reisekosten können aber auch vom Arbeitgeber gezahlt werden und sind dann für den Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfrei. Sie können natürlich dann nicht nochmals steuerlich durch den Arbeitnehmer geltend gemacht werden.

Die mögliche steuerneutrale Fahrtkostenerstattung durch den Arbeitgeber beträgt

  • 30 Cent je Entfernungskilometer zur ersten Arbeitsstätte.
  • 30 Cent je gefahrenem Kilometer, also Hin- und Rückweg, zu auswärtigen Tätigkeiten.
  • Verpflegungsmehraufwand 2023 bei Reisen in Höhe von 24 Euro (25 Euro ab 2024 gemäß geplantem Wachstumschancengesetz) an Arbeitstagen mit mehr als 8 Stunden sowie bei An- und Abreisetagen.
  • Verpflegungsmehraufwand 2023 in Höhe von 28 Euro (30 Euro ab 2024 gemäß geplantem Wachstumschancengesetz) bei 24 Stunden.
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Pauschalversteuerung durch den Arbeitgeber

Einige weitere Zuschüsse des Arbeitgebers kann dieser auch selbst pauschalversteuern, so dass sie für den Arbeitnehmer weiterhin steuerfrei sind. Auch so kann mehr netto aus dem Brutto herausgeholt werden.

  • Der vorhin beschriebene und für beide Seiten steuerfreie Verpflegungsmehraufwand kann auch verdoppelt werden, indem der Arbeitgeber dies pauschalversteuert.
  • Mahlzeitengestellung vom Arbeitgeber, sofern sie kein Lohnbestandteil sind.
  • Übereignung von Datenverarbeitungsgeräten, also z.B. eines Laptops oder Handys.
  • Übereignung eines Fahrrads.
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Ladevorrichtungen für Zuhause

Der Arbeitgeber kann auch das Einrichten einer Ladestation im Zuhause des Arbeitnehmers steuer- und sozialversicherungsfrei fördern. Dabei hat er folgende Möglichkeiten:

  • Übereignung der Ladestation
  • Verbilligte Überlassung der Ladestation
  • Zuschüsse zur Ladestation
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Was ist der Rabattfreibetrag?

Ein Rabattfreibetrag kann in Anspruch genommen werden, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kostenlose oder vergünstigte Waren bzw. Dienstleistungen überlässt. Dieser Rabattfreibetrag beträgt 1.080 Euro je Jahr. Es können also bis zu diesem Betrag solche Vergünstigungen steuer- und sozialversicherungsfrei in Anspruch genommen werden. In unserer Themenwelt zum Arbeitnehmerrabatt gehen wir übrigens detailliert darauf ein.

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Lohnt sich ein Krankenkassenwechsel?

Auch durch einen Krankenkassenwechsel kann mehr Netto aus dem Brutto gezogen werden. Denn die Kosten der verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden sich bei den Zusatzbeiträgen, die Sie auch unter Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen vergleichen können.

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Lohnt sich der Kirchenaustritt?

Der Austritt aus der Kirche und die damit wegfallende Kirchensteuer mindert natürlich auch die Steuerbelastung, erhöht also das Nettoeinkommen bei gleichbleibendem Brutto. Da sich das Begleichen der Kirchensteuer allerdings auch steuermindernd auswirkt, entspricht die Ersparnis nicht ganz der Höhe der wegfallenden Kirchensteuer.

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Eingabehilfen zum Brutto-Netto-Rechner

Um die Gehaltsberechnung durchführen zu können, sind einige Eingaben erforderlich. Im Folgenden erläutern wir Ihnen die Eingabe­möglich­keiten zur Berechnung des Nettogehalts.

Steuerjahr

Gehaltsrechner Steuerjahr Wählen Sie bitte im Gehaltsrechner das Steuerjahr aus, für das die Gehaltsberechnung durchgeführt werden soll.

Zum zweiten Halbjahr 2023 wurde im Zuge des Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) der Beitrag zur Pflegeversicherung erhöht und kinderreiche Familien zugleich entlastet.

Für 2024 wurden unter anderem der Grundfreibetrag auf nunmehr 11.604 Euro und der Kinderfreibetrag auf 4.656 bzw. 9.312 Euro erhöht.

Bruttolohn

Gehaltsrechner Bruttolohn Geben Sie bitte für den auf der linken Seite des Gehaltsrechners gewählten Zeitraum, also für Jahresbrutto, Monatsbrutto, Wochenbrutto oder Tagesbrutto Ihren entsprechenden Bruttolohn in Euro an.

Geburtsjahr

Gehaltsrechner Geburtsjahr Wählen Sie bitte im Rechner Ihr Geburtsjahr aus. Wer vor Beginn eines Steuerjahres 64 ist, hat ab diesem Jahr Anspruch auf den Alters­entlastungs­betrag. Dieser betrug 2005 40 Prozent des Lohnes aber max. 1900 Euro. Durch das Alterseinkünfte­gesetz (AltEinkG) vom Juli 2004 wird dieser Freibetrag ab 2005 jedes Jahr kontinu­ierlich gekürzt (2023: 13,6% und max. 646 Euro; 2024: 12,8% und max. 608 Euro), bis 2040 dieser Freibetrag ganz entfällt. Da Bestands­schutz besteht, ist zukünftig für die Höhe des Freibetrages das Erst­berechtigungs­jahr maßgebend. Deshalb wird hier anhand des Geburtsjahres berechnet, ab welchem Jahr man bezugsberechtigt war. Liegt das Erst­berechtigungs­jahr vor 2005, gilt der Freibetrag von 2005.

Kinderfreibeträge

Gehaltsrechner Kinderfreibeträge Die Kinderfreibeträge (auf der Lohnsteuerkarte vermerkt), werden nur bei Lohnsteuerklasse I bis IV berücksichtigt und wegen des Kindergeldes auch nur beim Solidaritätszuschlag (und der Kirchensteuer). Dazu werden die Kinderfreibeträge im Rechner vom Brutto abgezogen und von der errechneten Steuer erst der Solidaritätszuschlag (und die Kirchensteuer) ermittelt.

Steuerklasse

Gehaltsrechner Steuerklasse I : Zu Steuerklasse I gehören Ledige, Geschiedene, Verheiratete, die dauernd getrennt leben sowie Verwitwete, jedoch nur wenn die Voraussetzungen für die Steuerklassen III oder IV nicht erfüllt sind und ihnen kein Haushalts­freibetrag zusteht.

II: Personen aus Steuerklasse I erhalten die Steuerklasse II, wenn ihnen der Haushalts­freibetrag zusteht, weil in ihrer Wohnung im Inland mindestens ein Kind gemeldet ist, das einen Kinderfreibetrag oder Kindergeld erhält. Ist auch der andere Elternteil unbeschränkt einkommen­steuer­pflichtig, so erhält der Arbeitnehmer den Haushalts­freibetrag nur, wenn das Kind ihm zuzuordnen ist.

III: Steuerklasse III erhalten verheiratete Arbeitnehmer, wenn nur ein Ehegatte Arbeitslohn bezieht, oder der Ehegatte in die Steuerklasse V einzu­reihen ist. Voraus­setzung ist weiterhin, dass sie nicht dauernd getrennt leben und im Inland wohnen.

IV: Steuerklasse IV gilt nur für Verheiratete, wenn beide Ehegatten unbeschränkt steuerpflichtig sind, im Inland wohnen, nicht dauernd getrennt leben und beide Ehegatten Arbeitslohn beziehen. Die Höhe der Lohnsteuer ist identisch mit der Steuerklasse I. Seit 2010 besteht die Möglichkeit, das Faktorverfahren zu wählen. Das zuständige Finanzamt ermittelt auf Antrag den Faktor, der das Verhältnis der beiden Lohnsteuer­beträge widerspiegelt. Mit diesem Faktor werden die errechneten Lohnsteuern multipliziert. Dadurch wird die stärkere Belastung in StKl V gemildert und Nachzahlungen vermieden.

V: Steuerklasse V gilt für Verheiratete, die die Voraussetzungen für die Steuerklasse IV erfüllen, wenn der Ehegatte des Arbeitnehmers auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse III eingereiht wird.

VI: Steuerklasse VI ist auf der zweiten und jeder weiteren Lohnsteuerkarte bei Arbeitnehmern einzutragen, die nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn beziehen. In dieser Steuerklasse werden keine Freibeträge mehr berücksichtigt, da diese schon bei der ersten Steuerklasse wirken.

Anzahl der Kinder

Gehaltsrechner Anzahl Kinder Anhand dieser Abfrage wird der Beitrag zur Pflegeversicherung berechnet. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung beträgt ab dem 1. Juli 2023 aufgrund des Pflege­unterstützungs- und entlastungs­gesetzes (PUEG) 3,40 Prozent statt zuvor 3,05 Prozent. Grundsätzlich tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber diesen Satz je zur Hälfte, also mit jeweils dann 1,70 Prozent. Arbeitnehmer, die noch keine Kinder haben, aber bereits 23 Jahre oder älter sind ("0 Kinder, ≥ 23"), müssen ab 1. Juli 2023 einen zusätzlichen Beitrag von 0,60 Prozent (vorher 0,35 Prozent) zur Pflegeversicherung leisten. Damit ergibt sich ein Beitragssatz für Kinderlose ab dem vollendeten 23. Lebensjahr von 1,70 + 0,60 = 2,30 Prozent. Eltern mit mindestens einem Kind, müssen diesen Zuschlag unabhängig vom Alter des Kindes nicht leisten.

Eltern mit mehr als einem Kind werden ab Juli 2023 entlastet. Der Beitrag ab dem zweiten Kind wird um 0,25 Prozent pro Kind gesenkt. Die Entlastung ist auf maximal 1,00 Prozent begrenzt. Ab dem fünften Kind bleibt es also bei einer Entlastung in Höhe eines Abschlags von insgesamt bis zu 1,00 Prozent. Der Abschlag gilt nur bis zum Ablauf des Monats, in dem das jeweilige Kind das 25. Lebensjahr vollendet hat, also 25 wird. Damit ergeben sich folgende Beitragssätze:

  • 1,70 Prozent für Eltern mit einem Kind
  • 1,45 Prozent für Eltern mit 2 Kindern
  • 1,20 Prozent für Eltern mit 3 Kindern
  • 0,95 Prozent für Eltern mit 4 Kindern
  • 0,70 Prozent für Eltern mit 5 und mehr Kindern

Arbeitsstelle in Bundesland

Gehaltsrechner Arbeitsstelle in Bundesland Bitte wählen Sie hier aus, in welchem Bundesland Ihre Arbeitsstelle liegt. Anhand dieser Angabe kann der Brutto-Netto-Rechner neben der Kirchensteuer auch die folgenden Bemessungsgrenzen und Sozialversicherungs­sätze berechnen. Denn nach dem Bundesland richtet sich die Beitrags­bemessungsgrenze der Renten- (und Arbeitslosen-) Versicherung. Die westdeutschen Länder haben eine höhere Bemessungsgrenze. In Sachsen arbeitende Arbeitnehmer müssen zudem in 2022 und 2023 2,025 Prozent der Pflegeversicherung tragen, statt 1,525 Prozent in den übrigen Ländern. Der Arbeitgeber zahlt in Sachsen nur 1,025 Prozent der Pflegeversicherung. Dafür haben die Sachsen einen arbeitsfreien Tag mehr (Buß- und Bettag).

Kirchensteuer

Gehaltsrechner Kirchensteuer Bitte wählen Sie hier aus, ob Sie kirchensteuer­pflichtig sind. Der Kirchensteuersatz beträgt derzeit in Bayern und Baden-Württemberg 8nbsp;Prozent und in den übrigen Bundesländern 9 Prozent der Einkommensteuer. Der Gehaltsrechner berechnet automatisch den richtigen Kirchensteuer­satz anhand des ausgewählten Bundeslandes.

Rentenversicherungs­pflicht

Gehaltsrechner Rentenversicherungspflicht Geben Sie bitte im Gehaltsrechner an, ob Sie rentenversicherungs­pflichtig sind. Löhne von rentenversicherungs­pflichtigen Arbeitnehmern werden nach der Allgemeinen Tabelle versteuert. Personen, die keiner Renteversicherungs­pflicht unterliegen, wie z.B. Beamte und Gesellschafter-Geschäfts­führer, werden nach der Besondere Tabelle besteuert, die eine geringere Vorsorge­pauschale berücksichtigt.

Krankenversicherung

Gehaltsrechner Krankenversicherung Seit 2015 ist der Krankenkassen-Einheits­tarif von der Bundes­regierung auf 14,6 Prozent festgelegt. Dies ist der normale Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung. Arbeitgeber und Arbeitnehmer übernehmen jeweils die Hälfte davon. Der ermäßigte Satz beträgt 14,0 Prozent und gilt für Arbeitnehmer, die keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Dazu gehören z.B. Vor­ruhe­stands­geld­bezieher und Arbeitnehmer, die eine Rente oder eine Pension beziehen. Auch in diesem Fall wird der Beitrag zur Hälfte vom Arbeitnehmer geleistet. Nach Auswahl von "privat versichert" erhalten Sie weitere Eingabefelder zur Angabe Ihrer monatlichen Beiträge zur privaten Krankenversicherung.

Bei Auswahl "Privat versichert": Beitrag je Monat zur PKV

Bei privat Krankenversicherten bitte hier die Monatsprämie für die Kranken- und Pflegeversicherung eingeben. Diese Angaben werden zur Berechnung vom Brutto- zum Nettolohn (Gesamtbeitrag abzüglich Arbeitgeber­zuschuss) herangezogen.

Bei Auswahl "Privat versichert": Arbeitgeber­zuschuss zur PKV

Geben Sie bitte hier den Arbeitgeber­zuschuss Ihres Arbeitgebers in den Gehaltsrechner ein. In der Regel werden die Beiträge zur privaten Krankenversicherung zur Hälfte (bis zur Beitrags­bemessungsgrenze) vom Arbeitgeber übernommen.

Bei Auswahl "Privat versichert": Basisbeitrag je Monat zur PKV

Bei privat Krankenversicherten bitte im Gehaltsrechner den von der Privatkasse mitgeteilten Basisbeitrag (berücksichtigungs­fähiger Beitrag) eingeben. Unterschiede zwischen dem tatsächlichen Beitrag und dem Basisbeitrag können z.B. dadurch entstehen, dass Sie einen hochwertigen Versicherungsschutz haben. Der Beitrag für den Basisschutz entspricht dem Schutz entsprechend den Leistungen der gesetzlichen Kassen. Dieser wird zur Berechnung der Vorsorgepauschale (Basisbeitrag abzüglich (einem verringerten) Arbeitgeberzuschuss) benötigt.

Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung

Gehaltsrechner Zusatzbeitrag Krankenversicherung Gemäß Bundesanzeiger beträgt 2024 der durch­schnitt­liche kassen­individuelle Zusatzbeitrag 1,7 Prozent (2023: 1,6 Prozent) und gilt als Richtgröße für die Krankenkassen bei der Festlegung ihrer individuellen Zusatz­beitragssätze. Bereits seit einigen Jahren wird dieser Zusatzbeitrag wieder von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen geleistet, was vom Gehaltsrechner automatisch berechnet wird. Dies war zuvor anders: Während der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber grundsätzlich geteilt wurde, konnten die Krankenkassen einen einkommens­abhängigen Zusatzbeitrag erheben, welcher vollständig vom Arbeitnehmer zu tragen war. Informieren Sie sich über die Höhe des von Ihrer Krankenkasse erhobenen Zusatzbeitrags in unserem Krankenkassen Beitrags Rechner.

Weitere Einkünfte / Einträge in LSt-Karte

Gehaltsrechner Weitere Einkünfte Nach Auswahl von "ja" erhalten Sie im Rechner weitere Eingabefelder zur Angabe von Einmalbezügen, Bezügen aus mehrjähriger Tätigkeit sowie Jahresfreibeträgen und Hinzurechnungs­beträgen auf der Lohnsteuerkarte.

Was sind Bezüge aus mehrjähriger Tätigkeit?

Bei Abfindungen/Vergütung für mehrjährige Tätigkeit wird nur von einem Fünftel dieser Einnahme die Steuer berechnet ("Fünftelregelung") und der sich dadurch ergebende Steuer­mehrbetrag dann mit 5 multipliziert. Dies ist besonders günstig in der unteren Progressionszone, wenn also keine oder nur geringe laufende Einnahmen vorliegen. Seit 2010 werden auf Grund der Änderung des § 39b EStG Entschädigungs­zahlungen nach § 24 EStG Nr.1 nicht mehr bei der Berechnung der Vorsorge­pauschale mit berück­sichtigt.Abfindungen können Sie also an dieser Stelle in den Brutto-Netto-Rechner eingeben.

Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte

Zur Eingabe in den Gehaltsrechner entnehmen Sie ggf. den Jahresfreibetrag Ihrer Lohnsteuerkarte.

Hinzurechnungsbetrag auf LSt-Karte

Entnehmen Sie ggf. den Hinzurechnungs­betrag Ihrer ersten Lohnsteuerkarte (nur wenn mehrere Arbeits­verhältnisse / Lohnsteuerkarten bestehen / vorliegen).

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Gehalt" verwendet:

Letzte Aktualisierung

Diese Seite der Themenwelt "Gehalt" wurde zuletzt am 03.11.2023 redaktionell überprüft oder ergänzt durch Michael Mühl. Sie entspricht dem aktuellen Stand.

Änderungen in Themenwelt "Gehalt"

  • Veröffentlichen der Infothekseiten "Brutto in Netto", wie z.B. 3.000 Euro Brutto sind 2.023 Euro Netto (2024)
  • Anpassung des Brutto Netto Rechner und der Texte an die Gehaltsberechnung für 2024 (siehe auch die News von November 2023 auf der Seite des Gehaltsrechners).
  • Informationen zu 2024 geplanten Änderungen gemäß Wachstumschancengesetz auf der Seite des Gehaltrechners
  • Berücksichtigung der erhöhten Pflegeversicherungs­beiträge ab 1. Juli 2023 aufgrund des Pflege­unterstützungs- und entlastungs­gesetzes (PUEG) im Gehaltsrechner.
  • Erhöhung des Arbeitnehmerpauschbetrages von 1.200 auf 1.230 Euro und des Entlastungsbetrages für Alleinerziehende von 4.008 auf 4.260 Euro zum 1. Januar 2023 im Gehaltsrechner gemäß des vom Bundesrat verabschiedeten Jahressteuergesetzes.
  • Anpassung des Brutto Netto Rechner und der Texte an die Gehaltsberechnung für 2023 (siehe auch die News von November 2022 auf der Seite des Gehaltsrechners.
  • Redaktionelle Überarbeitung dieser Seite
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