Gehaltsrechner 2019 und 2018 - der Brutto Netto Rechner

Aktualisiert am von Michael Mühl

Berechnen Sie mit dem Gehaltsrechner anhand Ihres Bruttogehalts einfach Ihr Nettogehalt. Denn der Brutto Netto Rechner berechnet für Arbeitnehmer und für Arbeitgeber sämtliche Steuerabzüge sowie Sozial­versicherungs­abzüge. Die berechneten Charts veranschaulichen Ihnen die Zusammen­setzung des Bruttogehalts, einen Vergleich zwischen Brutto und Netto sowie die Zusammensetzung der vom Brutto abzuziehenden Sozial­versicherungs­beiträge. Ebenso können Sie die Auswirkungen einer Veränderung des Bruttos auf das Netto z.B. bei einer Gehaltserhöhung berechnen.

Allgemeines zum Thema Gehaltsrechner und Brutto Netto Berechnung

Unterschied zwischen Lohn und Gehalt

Die Begriffe Löhne und Gehälter sind deutlich voneinander zu unterscheiden. Bei einem Lohn handelt es sich zwar um einen festgelegten Stundensatz, der jedoch mit der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit multipliziert wird und somit jeden Monat variieren kann. Ein Gehalt bleibt dagegen in jedem Monat gleich und verändert sich ausschließ­lich dann, wenn dem Arbeitnehmer eine Gehaltserhöhung gewährt wird.

Grundlegendes: Brutto und Netto

Das Bruttogehalt und der Bruttolohn unterliegen gewissen, festgelegten Abzügen welche durch die Lohnsteuer, den Solidaritäts­zuschlag und die Sozialabgaben (Kranken-, Renten,- Arbeitslosen- und Pflegeversicherung) entstehen. Steuern sind zu entrichten, sobald das Einkommen den Grundfreibetrag übersteigt. In vielen Fällen wird außerdem die zu entrichtende Kirchensteuer in Abzug gebracht, was abschließend das ausgezahlte Nettogehalt bzw. den Nettolohn ergibt. Ist ein Arbeitnehmer ausschließlich geringfügig beschäftigt, also auf 450-Euro-Basis, so entstehen ihm keinerlei Abzüge. Jedoch hat der Arbeitgeber in diesem Fall eine pauschale Abgabe zu entrichten.

Lohn- und Gehaltsfortzahlung durch Krankenkasse auch für Arbeitgeber

Sowohl bei Löhnen als auch bei Gehältern besteht für den Arbeitgeber die Möglichkeit, sich im Krankheitsfall seines Arbeitnehmers eine Lohnfortzahlung von der entsprechenden Krankenkasse auszahlen zu lassen. Dafür muss jedoch im Vorfeld ein Antrag erfolgen, der auch lediglich einmal pro Jahr verändert werden kann. Hierbei wird ein Erstattungssatz gewählt, welcher bei jeder Krankenkasse variiert und in der Regel zwischen 40 und 80 Prozent des Lohnes oder Gehaltes liegt. Der Arbeitgeber hat dabei gewisse Mehrzahlungen zu leisten, um eine entsprechend höhere Erstattung von den Krankenkassen zu erhalten.

Tipp zum Brutto Netto Rechner: Höherer Erstattungssatz bei chronisch Kranken vereinbaren

Bei Arbeitnehmern, die aufgrund einer bekannten chronischen Krankheit, wie beispielsweise Rückenleiden oder Migräneanfällen, ein erhöhter Anteil an Krankheitstagen zu erwarten ist, sollte der Arbeitgeber freiwillig einen höheren Erstattungssatz wählen und einen größeren Beitrag an die Krankenkasse leisten, um eine entsprechend bessere Erstattung und Entlastung erhalten zu können. Ist dies nicht der Fall, entscheiden sich die meisten Arbeitgeber für die so genannte Regelerstattung. Jedoch ist es zu empfehlen, den Ratschlag eines Steuerberaters in die Entscheidung einzubeziehen.

Eingabehilfen zum Gehaltsrechner

Um die Brutto Netto Berechnung durchführen zu können, sind einige Eingaben erforderlich. Im folgenden erläutern wir Ihnen die Eingabe­möglich­keiten zur Berechnung des Nettogehalts.

Steuerjahr

Wählen Sie bitte im Gehaltsrechner das Steuerjahr aus, für das die Brutto Netto Berechnung durchgeführt werden soll.

Bruttolohn

Gehaltsrechner Bruttolohn Geben Sie bitte für den auf der linken Seite des Brutto Netto Rechners gewählten Zeitraum, also für Jahresbrutto, Monatsbrutto, Wochenbrutto oder Tagesbrutto Ihren entsprechenden Bruttolohn in Euro an.

Geburtsjahr

Gehaltsrechner Geburtsjahr Wählen Sie bitte im Brutto Netto Rechner Ihr Geburtsjahr aus. Wer vor Beginn eines Steuerjahres 64 ist, hat ab diesem Jahr Anspruch auf den Alters­entlastungs­freibetrag. Dieser betrug 2005 40 Prozent des Lohnes aber max. 1900 Euro. Durch das Alterseinkünfte­gesetz (AltEinkG) vom Juli 2004 wird dieser Freibetrag ab 2005 jedes Jahr kontinu­ierlich gekürzt (2019: 17,6 Prozent und max. 836 Euro), bis 2040 dieser Freibetrag ganz entfällt. Da Bestands­schutz besteht, ist zukünftig für die Höhe des Freibetrages das Erst­berechtigungs­jahr maßgebend. Deshalb wird hier anhand des Geburtsjahres berechnet, ab welchem Jahr man bezugsberechtigt war. Wenn das Erst­berechtigungs­jahr vor 2005 liegt, gilt der Freibetrag von 2005.

Kinderfreibeträge

Gehaltsrechner Kinderfreibeträge

Die Kinderfreibeträge (auf der Lohnsteuerkarte vermerkt), werden nur bei Lohnsteuerklasse I bis IV berücksichtigt und wegen des Kindergeldes auch nur beim Solidaritätszuschlag (und der Kirchensteuer). Dazu werden die Kinderfreibeträge im Brutto Netto REchner vom Brutto abgezogen und von der errechneten Steuer erst der Solidaritätszuschlag (und die Kirchensteuer) ermittelt.

Steuerklasse

Gehaltsrechner Steuerklasse I : Zu dieser Steuerklasse gehören Ledige, Geschiedene, Verheiratete, die dauernd getrennt leben sowie Verwitwete, jedoch nur wenn die Voraussetzungen für die Steuerklassen III oder IV nicht erfüllt sind und ihnen kein Haushalts­freibetrag zusteht.

II: Personen aus Steuerklasse I erhalten die Steuerklasse II, wenn ihnen der Haushalts­freibetrag zusteht, weil in ihrer Wohnung im Inland mindestens ein Kind gemeldet ist, das einen Kinderfreibetrag oder Kindergeld erhält. Ist auch der andere Elternteil unbeschränkt einkommen­steuer­pflichtig, so erhält der Arbeitnehmer den Haushalts­freibetrag nur, wenn das Kind ihm zuzuordnen ist.

III: Steuerklasse III erhalten verheiratete Arbeitnehmer, wenn nur ein Ehegatte Arbeitslohn bezieht, oder der Ehegatte in die Steuerklasse V einzu­reihen ist. Voraus­setzung ist weiterhin, dass sie nicht dauernd getrennt leben und im Inland wohnen.

IV: Gilt nur für Verheiratete, wenn beide Ehegatten unbeschränkt steuerpflichtig sind, im Inland wohnen, nicht dauernd getrennt leben und beide Ehegatten Arbeitslohn beziehen. Die Höhe der Lohnsteuer ist identisch mit der Steuerklasse I. Neu ist seit 2010 die Möglichkeit, das Faktorverfahren zu wählen. Das zuständige Finanzamt ermittelt auf Antrag den Faktor, der das Verhältnis der beiden Lohnsteuer­beträge widerspiegelt. Mit diesem Faktor werden die errechneten Lohnsteuern multipliziert. Dadurch wird die stärkere Belastung in StKl V gemildert und Nachzahlungen vermieden.

V: Gilt für Verheiratete, die die Voraussetzungen für die Steuerklasse IV erfüllen, wenn der Ehegatte des Arbeitnehmers auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse III eingereiht wird.

VI: Ist auf der zweiten und jeder weiteren Lohnsteuerkarte bei Arbeitnehmern einzutragen, die nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn beziehen. In dieser Steuerklasse werden keine Freibeträge mehr berücksichtigt, da diese schon bei der ersten Steuerklasse wirken.

Kinderlos und mindestens 23 Jahre alt

Gehaltsrechner Kinderlos und mindestens 23 Jahre alt

Arbeitnehmer, die noch keine Kinder haben, aber bereits 23 Jahre oder älter sind, müssen einen zusätz­lichen Beitrag von 0,25 Prozent zur Pflegeversicherung leisten. 2019 beträgt der Pflege­versicherungs­satz für Kinderlose 1,775 Prozent statt 1,525 Prozent, in Sachsen sogar 2,275 Prozent statt 2,025 Prozent. 2018 beträgt der Pflege­versicherungs­satz für Kinderlose 1,525 Prozent statt 1,275 Prozent bzw. in Sachsen 2,025 Prozent statt 1,775 Prozent. Bei Angabe von Kinderfreibeträgen berücksichtigt dies der Gehaltsechner von selbst. Bei älteren Kindern muss diese Rubrik verneint werden.

Arbeitsstelle in Bundesland

Gehaltsrechner Arbeitsstelle in Bundesland Bitte wählen Sie hier aus, in welchem Bundesland Ihre Arbeitsstelle liegt. Anhand dieser Angabe kann der Gehaltsrechner neben der Kirchensteuer auch die folgenden Bemessungsgrenzen und Sozialversicherungs­sätze berechnen.Denn nach dem Bundesland richtet sich die Beitrags­bemessungsgrenze der Renten- (und Arbeitslosen-) Versicherung. Die westdeutschen Länder haben eine höhere Bemessungsgrenze. In Sachsen arbeitende Arbeitnehmer müssen zudem in 2019 2,025 Prozent der Pflegeversicherung tragen, statt 1,525 Prozent in den übrigen Ländern (2018 1,775 Prozent statt 1,275 Prozent). Der Arbeitgeber zahlt in Sachsen nur 1,025 Prozent (2018: 0,775 Prozent) der Pflegeversicherung. Dafür haben die Sachsen einen arbeitsfreien Tag mehr (Buß- und Bettag)

Kirchensteuer

Gehaltsrechner Kirchensteuer Bitte wählen Sie hier aus, ob Sie kirchensteuer­pflichtig sind. Der Kirchensteuersatz beträgt derzeit in Bayern und Baden-Württemberg 8nbsp;Prozent und in den übrigen Bundesländern 9 Prozent der Einkommensteuer. Der Gehaltsrechner berechnet automatisch den richtigen Kirchensteuer­satz anhand des ausgewählten Bundeslandes.

Rentenversicherungs­pflicht

Gehaltsrechner Rentenversicherungspflicht Geben Sie bitte im Brutto Netto Rechner an, ob Sie rentenversicherungs­pflichtig sind. Löhne von rentenversicherungs­pflichtigen Arbeitnehmern werden nach der Allgemeinen Tabelle versteuert. Personen, die keiner Renteversicherungs­pflicht unterliegen, wie z.B. Beamte und Gesellschafter-Geschäfts­führer, werden nach der Besondere Tabelle besteuert, die eine geringere Vorsorge­pauschale berücksichtigt.

Krankenversicherung

Gehaltsrechner Krankenversicherung Seit 2015 ist der Krankenkassen-Einheits­tarif von der Bundes­regierung auf 14,6 Prozent festgelegt. Dies ist der normale Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung. Arbeitgeber und Arbeitnehmer übernehmen jeweils die Hälfte davon. Der ermäßigte Satz beträgt 14,0 Prozent und gilt für Arbeitnehmer, die keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Dazu gehören z.B. Vor­ruhe­stands­geld­bezieher und Arbeitnehmer, die eine Rente oder eine Pension beziehen. Auch in diesem Fall wird der Beitrag zur Hälfte vom Arbeitnehmer geleistet. Nach Auswahl von "privat versichert" erhalten Sie weitere Eingabefelder zur Angabe Ihrer monatlichen Beiträge zur privaten Krankenversicherung.

Bei Auswahl "Privat versichert": Beitrag je Monat zur PKV

Bei privat Krankenversicherten bitte hier die Monatsprämie für die Kranken- und Pflegeversicherung eingeben. Diese Angaben werden zur Berechnung vom Brutto- zum Nettolohn (Gesamtbeitrag abzüglich Arbeitgeber­zuschuss) herangezogen.

Bei Auswahl "Privat versichert": Arbeitgeber­zuschuss zur PKV

Geben Sie bitte hier den Arbeitgeber­zuschuss Ihres Arbeitgebers in den Gehaltsrechner ein. In der Regel werden die Beiträge zur privaten Krankenversicherung zur Hälfte (bis zur Beitrags­bemessungsgrenze) vom Arbeitgeber übernommen.

Bei Auswahl "Privat versichert": Basisbeitrag je Monat zur PKV

Bei privat Krankenversicherten bitte im Gehaltsrechner den von der Privatkasse mitgeteilten Basisbeitrag (berücksichtigungs­fähiger Beitrag) eingeben. Unterschiede zwischen dem tatsächlichen Beitrag und dem Basisbeitrag können z.B. dadurch entstehen, dass Sie einen hochwertigen Versicherungsschutz haben. Der Beitrag für den Basisschutz entspricht dem Schutz entsprechend den Leistungen der gesetzlichen Kassen. Dieser wird zur Berechnung der Vorsorgepauschale (Basisbeitrag abzüglich (einem erniedrigten) Arbeitgeberzuschuss) benötigt.

Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung

Gehaltsrechner Zusatzbeitrag Krankenversicherung Gemäß Bundesanzeiger beträgt 2019 der durch­schnitt­liche kassen­individuelle Zusatzbeitrag 0,9 Prozent (2018: 1,0 Prozent) und gilt als Richtgröße für die Krankenkassen bei der Festlegung ihrer individuellen Zusatz­beitragssätze. Seit 2019 wird dieser Zusatzbeitrag wieder von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen geleistet, was vom Brutto Netto Rechner automatisch berechnet wird. Dies war zuvor anders: Während der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber grundsätzlich geteilt wurde, konnten die Krankenkassen einen einkommens­abhängigen Zusatzbeitrag erheben, welcher vollständig vom Arbeitnehmer zu tragen war. Informieren Sie sich über die Höhe des von Ihrer Krankenkasse erhobenen Zusatzbeitrags in unserem Krankenkassen Beitrags Rechner.

Weitere Einkünfte / Einträge in LSt-Karte

Gehaltsrechner Weitere Einkünfte Nach Auswahl von "ja" erhalten Sie im Gehaltsrechner weitere Eingabefelder zur Angabe von Einmalbezügen, Bezügen aus mehrjähriger Tätigkeit sowie Jahresfreibeträgen und Hinzurechnungs­beträgen auf der Lohnsteuerkarte.

Einmalbezüge

Ein Einmalbezug bzw. Sonstiger Bezug ist der Arbeitslohn, der nicht als laufender Arbeitslohn gezahlt wird, insbesondere:

  • dreizehnte und vierzehnte Monatsgehälter,
  • einmalige Abfindungen und Entschädigungen,
  • Gratifikationen, Jubiläumszuwendungen,
  • Urlaubsgeld,
  • Erfindervergütung,
  • Weihnachtszuwendungen,
  • Nachzahlungen und Vorauszahlungen

Wichtig: Der Bruto Netto Rechner geht von 12 gleichen Monatslöhnen aus, um die zusätzliche Abgaben­belastung der Einmalzahlung zu errechnen. Sind mehrere Einmalzahlungen zu berück­sichtigen (z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld), muss die Summe der vor dem aktuellen Monat erhaltenen Einmalbezüge des laufenden Jahres auch (Feld "schon abgerechnete Eimalbezüge/Jahr") angegeben werden.

Bereits abgerechnete Einmalbzüge

Sind mehrere Einmalzahlungen zu berücksichtigen (z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld) muss die Summe der vor dem aktuellen Monat erhaltenen Einmalbezüge des laufenden Jahres im Gehaltsrechner auch angegeben werden.

Bezüge aus mehrjähriger Tätigkeit

Bei Abfindungen/Vergütung für mehrjährige Tätigkeit wird nur von einem Fünftel dieser Einnahme die Steuer berechnet ("Fünftelregelung") und der sich dadurch ergebende Steuer­mehrbetrag dann mit 5 multipliziert. Dies ist besonders günstig in der unteren Progressionszone, wenn also keine oder nur geringe laufende Einnahmen vorliegen. Seit 2010 werden auf Grund der Änderung des § 39b EStG Entschädigungs­zahlungen nach § 24 EStG Nr.1 nicht mehr bei der Berechnung der Vorsorge­pauschale mit berück­sichtigt. Abfindungen können Sie also an dieser Stelle in den Brutto Netto Rechner eingeben.

Entschädigungszahlungen aus Bezügen mehrjähriger Tätigkeit

Seit 2010 werden auf Grund der Änderung des § 39b EStG Entschädigungs­zahlungen nach § 24 EStG Nr.1 nicht mehr bei der Berechnung der Vorsorge­pauschale mit berück­sichtigt.

Jahres-Freibetrag aus LStKarte

Zur Eingabe in den Gehaltsrechner entnehmen Sie ggf. den Jahresfreibetrag Ihrer Lohnsteuerkarte.

Hinzurechnungsbetrag auf LSt-Karte

Entnehmen Sie ggf. den Hinzurechnungs­betrag Ihrer ersten Lohnsteuerkarte (nur wenn mehrere Arbeits­verhältnisse / Lohnsteuerkarten bestehen / vorliegen).

News zum Gehaltsrechner

10.11.2018: Der Brutto Netto Rechner unterstützt nun auch die Gehaltsberechnung für 2019. Folgende Änderungen für 2019 wurden im Gehaltsrechner unter anderem vorgenommen:

  • Anpassungen des Einkommensteuertarifs (einschließlich Anhebung des Grundfreibetrags 2019 auf 9.168 Euro)
  • Der Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung wird ab 2019 wieder paritätisch zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt.
  • Absenkung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes für 2019 auf 0,9 Prozent.
  • Anhebung des bundeseinheitlichen Beitragssatzes in der sozialen Pflegeversicherung 2019 auf 3,05 Prozent (2018: 2,55 Prozent).
  • Senkung des Beitragssatzes für die Arbeitslosen­versicherung 2019 auf 2,5 Prozent (2018: 3,0 Prozent).
  • Freibeträge für Kinder (Anhebung auf 3.810 Euro bzw. 7.620 Euro).
  • Beitrags­bemessungs­grenze in der gesetzlichen Krankenversicherung und sozialen Pflegeversicherung ab 2019 54.450 Euro (2018: 53.100 Euro)
  • Beitrags­bemessungs­grenze West (BBG West) der allgemeinen Rentenversicherung beträgt 2019 nun 80.400 Euro (2018: 78.000 Euro) und die Beitrags­bemessungs­grenze Ost (BBG Ost) beträgt 2019 nun 73.800 Euro (2018: 69.600 Euro)
  • Der Teilbetrag der Vorsorgepauschale beträgt 2019 für die Rentenversicherung 76  Prozent (2018: 72  Prozent)

22.11.2017: Senkung des Beitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung
Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt zum 1. Januar 2018 von 18,7 auf 18,6 Prozent. Das hat das Kabinett beschlossen (Pressemeldung der Bundesregierung vom 22.11.17).

14.11.2017: Der Rechner unterstützt nun auch die Gehaltsberechnung für 2018. Folgende Änderungen für 2018 wurden unter anderem vorgenommen:

  • Anpassungen des Einkommensteuertarifs (einschließlich Anhebung des Grundfreibetrags auf 9.000 Euro)
  • Freibeträge für Kinder (Anhebung auf 3.714 Euro bzw. 7.428 Euro).
  • Beitrags­bemessungs­grenze in der gesetzlichen Krankenversicherung und sozialen Pflegeversicherung ab 2018 53.100 Euro (2017: 52.200 Euro)
  • Beitrags­bemessungs­grenze West (BBG West) der allgemeinen Rentenversicherung beträgt nun 78.000 Euro (2017: 76.200 Euro) und die Beitrags­bemessungs­grenze Ost (BBG Ost) 69.600 Euro (2017: 68.400 Euro)
  • Der Teilbetrag der Vorsorgepauschale beträgt 2018 für die Rentenversicherung 72  Prozent (2017: 68  Prozent)

10.11.2017: Geringerer kassenindividueller Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung
Wie im Bundesanzeiger jüngst veröffentlicht, liegt der durchschnittliche kassenindividuelle Zusatzbeitrag für 2018 bei nunmehr 1,0 Prozent. Dieser allein vom Arbeitnehmer zu tragende Beitragsanteil hat sich somit im Durchschnitt um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr verringert.

01.01.2016: Gestiegener kassenindividueller Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung
Wie im Bundesanzeiger jüngst veröffentlicht, liegt der durchschnittliche kassenindividuelle Zusatzbeitrag für 2016 bei nunmehr 1,1 Prozent. Dieser allein vom Arbeitnehmer zu tragende Beitragsanteil hat sich somit im Durchschnitt um 0,2 Prozentpunkte gegenüber 2015 erhöht.

01.01.2015: Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung
Die gesetzlichen Krankenkassen können fortan einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag für ihre Finanzierung erheben, welcher komplett vom Arbeitnehmer zu zahlen sein wird. Wie im Bundesanzeiger Ende 2014 veröffentlicht, beträgt der durchschnittliche Zusatzbeitrag 0,9 Prozent. Dieser Wert gilt als Richtwert für die Kassen bei der Bestimmung ihrer Zusatzbeitragssätze. Der neu festgelegte allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent zur gesetzlichen Krankenversicherung wird zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber grundsätzlich geteilt, so dass im Durchschnitt ein Anteil von 7,3 Prozent zuzüglich 0,9 Prozent vom Gehalt des Arbeitnehmers einbehalten wird. Damit ändert sich nichts zum Beitragsanteil von 8,2 Prozent des vergangenen Jahres. Man muss allerdings beobachten, wie sich die Höhe dieses zusätzlichen Beitrags künftig verändern wird.

01.12.2015: Gesamte Tarifentlastung für 2015 erfolgt im Dezember 2015
Mitte 2015 wurde rückwirkend zum Beginn des Jahres das Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags beschlossen. Auf eine rückwirkende Korrektur der Lohnsteuer wurde dabei verzichtet. Stattdessen wurde einheitlich geregelt, dass die gesamte resultierende Tarifentlastung für 2015 nur bei der Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung für Dezember 2015 erfolgt. Im Gehaltsrechner kann zur Berechnung der Tarifentlastung im Feld "Steuerjahr" der Dezember 2015 ausgewählt werden.

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Lohn und Gehalt" verwendet:

Letzte Aktualisierung am 05.12.2018

Die letzten Änderungen in der Themenwelt "Lohn und Gehalt" wurden am 05.12.2018 umgesetzt durch Michael Mühl. Hauptsächlich wurde folgendes aktualisiert:

  • 05.12.2018: Beheben eines kleinen Rundungsfehlers bei der Berechnung der Sozialversicherungs­beiträge für das Jahresbrutto im Brutto Netto Rechner. Gemäß der gesetzlichen Berechnungs­vorschriften werden die Beiträge zur Sozialversicherung nun für die Berechnung des Nettogehalts stets je Monat berechnet und auf Cent gerundet. Erst nach dem Runden wird der Monatsbeitrag mit 12 multipliziert, um die Beiträge für das Jahresbrutto zu ermitteln. Zuvor wurden die Beiträge direkt prozentual vom Jahresbrutto berechnet, was zu ein paar Cent Abweichung bei der Berechnung des Jahresnettogehalts geführt hatte.
  • 10.11.2018: Anpassung des Brutto Netto Rechners und der Texte an die Gehaltsberechnung für 2019 (siehe auch die News vom 10.11.18 auf der Seite des Gehaltsrechners).
  • 26.10.2018: Integration von Bildern in die Eingabehilfe des Brutto Netto Rechners
  • Redaktionelle Überarbeitung aller Texte in dieser Themenwelt