Abfindung und Arbeitslosengeld

Abfindung und Arbeitslosengeld

Aktualisiert am von Michael Mühl
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Abfindungsrechner 2020

Unser Abfindungsrechner 2020 ermittelt für Sie die Steuern auf Ihre Abfindung

Die Kombination Abfindung und Arbeitslosengeld ist nicht immer ganz unkompliziert, mit unserem Rechner zur Besteuerung der Abfindung machen wir es aber ganz einfach, alle wichtigen Zahlen selbst auszurechnen.

Wenn ein Arbeitnehmer eine Abfindung erhält, weil ein Beschäftigungsverhältnis beendet wird, kann dies für ihn eventuell negative Folgen für die Zahlung des Arbeitslosengelds haben. Inwieweit die Abfindung das Arbeitslosengeld beeinflusst, ist dabei allerdings vom Einzelfall abhängig. Grundsätzlich sollte man zwei Fragen unterscheiden: Droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld, weil der Arbeitsplatz aufgegeben wurde? Und: Erfolgt eventuell eine Anrechnung der erhaltenen Summe auf die Höhe der monatlichen Zahlungen?

Sperrzeit für Arbeitslosengeld

Eine Sperrzeit kann für bis zu zwölf Wochen verhängt werden, in diesem Zeitraum werden dann keine Leistungen ausgezahlt. Ausgesprochen wird sie, wenn der Arbeitslose das Beschäftigungsverhältnis selbst gekündigt hat oder durch sein Verhalten für eine Kündigung verantwortlich war. Dabei ist auch ein so genannter Aufhebungsvertrag, der zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer vereinbart wird, Grund für eine Sperrzeit. In einem solchen Aufhebungsvertrag wird in der Regel eine Abfindung vereinbart, die abhängig von der Höhe des Einkommens und der Dauer der Betriebszugehörigkeit des Beschäftigten ist. Die Höhe von Abfindung und Arbeitslosengeld haben jedoch zunächst einmal nichts miteinander zu tun.

Anrechnung auf das Arbeitslosengeld

In einem direkten Zusammenhang können Abfindung und Arbeitslosengeld allerdings dann stehen, wenn die vom Arbeitgeber gezahlte Summe auf das Arbeitslosengeld angerechnet wird. Grundsätzlich gilt dabei, dass eine Kündigungsfrist, die gegen die Zahlung einer gewissen Summe verkürzt wird, einen Einfluss auf das Arbeitslosengeld hat. In dem Zeitraum der „verkauften“ Kündigungsfrist ruht der Anspruch darauf, er wird erst später wieder aktuell. Dies bedeutet allerdings, dass der Anspruch in voller Höhe bestehen bleibt, die Leistungen werden jedoch erst ab dem Zeitpunkt ausgezahlt, ab dem der Arbeitnehmer unter Einhalten der Kündigungsfrist arbeitslos geworden wäre. Bei der Sperrzeit dagegen verfallen die Leistungen, die andernfalls in diesem Zeitraum fällig gewesen wären.

Um den Zusammenhang zwischen Abfindung und Arbeitslosengeld selbst ausrechnen zu können, bietet sich unser einfach zu bedienender Abfindungsrechner an.

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Abfindung und Steuern" verwendet:

Letzte Aktualisierung am 27.05.2020

Die Seiten der Themenwelt "Abfindung und Steuern" wurden zuletzt am 27.05.2020 redaktionell überprüft durch Michael Mühl. Sie entsprechen alle dem aktuellen Stand.

Vorherige Änderungen am 30.03.2020