Rentenhöhe

Rentenrechner - Berechnung Ihrer Rente im Alter

Wie hoch ist Ihre Rente im Alter? Berechnen Sie mit dem Rentenrechner die Höhe Ihrer voraussichtlichen Altersrente. Anhand Ihrer Eingaben nimmt der Rechner eine Hochrechnung für die rentenversicherungspflichtigen Einkünfte der vergangenen und auch zukünftigen Arbeitsjahre vor.

Themenüberblick zum Rentenrechner

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Aufstockung der Rente durch Grundrente

Seit 2021 besteht Anspruch auf Grundrente als Aufstockung zur gesetzlichen Rente für Menschen, die viele Jahre gearbeitet und dabei unterdurchschnittlich verdient haben. Für Versicherte ab 33 Beitragsjahren (durch Beitragszahlungen, Kindererziehung, Pflegetätigkeit oder Zeiten mit Leistungen für Krankheit und Reha), die im Jahresdurchschnitt 30 bis 80 Prozent des allgemeinen Durchschnittslohns verdienten, die also jährlich nur 0,3 bis 0,8 Entgeltpunkte sammeln konnten, besteht ein Anspruch auf Grundrente.

Zur Berechnung der Grundrente dieser Anspruchsberechtigten werden deren Entgeltpunkte bis auf maximal 0,8 Entgeltpunkte je Jahr verdoppelt. Der sich daraus ergebende Gesamtzuschlag an Entgeltpunkten wird mit dem aktuellen Rentenwert (derzeit 37,60 Euro Ost, 37,60 Euro West) multipliziert. Schließlich beträgt die zusätzliche Grundrente 87,5 Prozent dieser Berechnung.

Ein Grundrentenanspruch besteht jedoch nur bis zu bestimmten Einkommensgrenzen der Rentner: Ein Monatseinkommen von 1.250 Euro (Paare: 1.950 Euro) ist anrechnungsfrei. Darüber hinausgehende Einkommen werden auf den Grundrentenanspruch zu 60 Prozent angerechnet. Ab einem Monatseinkommen von 1.600 Euro (2.300 Euro bei Paaren) wird das Einkommen zu 100 Prozent angerechnet.

Beispiel zur Berechnung der Grundrente

Eine Friseurin, die 40 Jahre lang 40 Prozent des Durchschnittslohns erhalten hat, bekommt im Westen eine Rente in Höhe von 601,60 € (40 × 0,4 × 37,60 Euro).

Für die Berechnung der Grundrente werden für 35 ihrer 40 Jahre die Entgeltpunkte verdoppelt, also um jeweils 0,4 Punkte erhöht, so dass 35 × 0,4 = 14 Entgeltpunkte dazu kommen. Der Grundrentenzuschlag beträgt daher 14 × 37,60 Euro, also 526,40 Euro abzüglich 12,5 Prozent und somit 460,60 Euro.

Die Rente der Friseurin steigt also durch die Grundrente von 601,60 Euro auf 1 062,20 Euro.

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Eingabehilfen zum Rentenrechner

Anhand der mit dieser Methodik berechneten Entgelt­punkte (Rentenpunkte) wird die monatliche Rente sowohl für die Regelaltersrente als auch für früher mögliche Renteneintrittsalter bestimmt. Der Rentenrechner enthält im Ergebnisfenster hinter den Info-Buttons zahlreiche Detail­informationen zur Herleitung der Berechnung. Diese Informationen helfen Ihnen, die voraus­sichtliche Höhe der Rente nachzuvollziehen und somit für sich zu überprüfen. Oder nutzen Sie den Rentenlücken-Rechner, um den Unterschied zwischen Ihrem derzeitigen Nettogehalt und Ihrer voraus­sichtlichen künftigen Nettorente zu berechnen.

Geburtsdatum

Rentenrechner: Geburtsdatum Geben Sie bitte Ihr Geburtsdatum ein. Anhand des Geburtsdatums kalkulieren wir zusammen mit ihrem derzeitgen Brutto eine Hochrechnung für den Erhalt Ihrer Entgelt­punkte (Rentenpunkte) im Laufe Ihrer beruflichen Laufbahn bis zum Bezug der Rente. Zum anderen wird ermittelt, ab wann Sie die unterschied­lichen geeigneten Altersrenten in welcher Höhe beziehen können. Dazu zählen unter anderem die Regelarbeitsrente, die Altersente für langjährig Versicherte und die Altersrente für besonders langjährig Versicherte.

Schwerbehindert

Rentenrechner: Schwerbehindert Geben Sie bitte an, ob eine Schwerbehinderung, also eine Behinderung mit einem amtlich zuerkannten Grad von mindestens 50 Prozent vorliegt. Bei einer Schwerbehinderung und ausreichend langer Wartezeit haben Sie ein Anrecht auf die Altersrente für schwerbehinderte Menschen, deren Beginn bereits vor der Regelaltersrente, also der normalen Rente liegt. Darüber hinaus kann die Altersrente für schwerbehinderte Menschen vorzeitig in Anspruch genommen werden. Der Rentenrechner berücksichtigt bei der Berechnung der Rentenhöhe, dass bis zum früheren Eintritt weniger Entgelt­punkte gesammelt werden und dass bei vorzeitiger Inanspruch­nahme je vorzeitigem Monat 0,3  Prozent zusätzlich dauerhaft in Abzug gebracht werden.

Im Bergbau beschäftigt

Rentenrechner: Bergbau Geben Sie bitte an, ob Sie ständig unter Tage arbeiten. Dann haben Sie bei ausreichend langer Wartezeit ein Anrecht auf die Altersrente für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute, deren Beginn bereits vor der Regelaltersrente, also der normalen Rente liegt.

Derzeitiges Bruttogehalt

Rentenrechner: Bruttogehalt Bitte geben Sie Ihr derzeitiges Bruttogehalt an. Bei der Angabe des monatlichen Bruttos geht der Rechner von 12 Gehältern je Jahr aus. Falls Sie mehr als 12 Monatsgehälter erhalten, rechnen Sie dies bitte selbst entsprechend um oder geben Sie einfach nach Auswahl von "Jahresbrutto derzeit" Ihr Jahresgehalt an. Das aktuelle Bruttogehalt bildet hier die Grundlage für die Berechnung der bisherigen und künftigen Entgelt­punkte (Rentenpunkte).

Alter bei Berufseinstieg

Rentenrechner: Berufseinstieg Geben Sie bitte an, ab welchem Alter Sie als rentenversicherungs­pflichtiger Arbeitnehmer tätig wurden. Ab diesem Zeitpunkt wurden Entgelt­punkte (Rentenpunkte) gesammelt und vom Rentenrechner berücksichtigt. Der sogenannte belegungsfähige Zeitraum beginnt dabei frühestens ab dem 17. Lebensjahr. Dazu zählt auch ggf. der Wehr- oder Zivildienst sowie die berufliche Ausbildung, denn diese Zeiten werden auch mit bestimmten Entgelt­punkten versehen. Allerdings zählen nicht die Zeiten der schulischen Ausbildung ab dem 17. Lebensjahr inkl. Hochschul- bzw. Fachhochschulstudium dazu.

Überwiegender Arbeitsort

Rentenrechner: Arbeitsort Geben Sie bitte an, ob Ihre überwiegende Arbeitsstätte in den alten oder in den neuen Bundesländern liegt. Abhängig davon ist das für die Berechnung der voraussichtlichen Rentenhöhe maßgebende Durchschnittsentgelt.

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Informationen zum Berechnungsverfahren

Grundsätzlich ergibt sich die monatliche Altersente durch Multiplizieren aller bis zum Rentenbeginn gesammelten Entgelt­punkte bzw. Rentenpunkte mit dem aktuellen Rentenwert. Um die Anzahl Ihrer Entgelt­punkte, welche für die Höhe der Rente maßgebend sind, exakt zu bestimmen, ist Ihr kompletter Versicherungsverlauf mit allen Daten und Details notwendig. Damit Ihnen die Eingabe all dieser Daten erspart bleibt, vereinfacht der Rentenrechner die Berechnung der Entgelt­punkte und liefert mit folgender Methodik insbesondere bei einer relativ konstanten Erwerbsbiografie einen sehr guten Näherungswert für die Höhe Ihrer künftigen Altersrente:

  • Zunächst werden anhand Ihres derzeitgen Gehalts und dem aktuellen Durschschnittsentgelt die Entgelt­punkte für das aktuelle Jahr berechnet.
  • Ausgehend davon werden für jedes Lebensjahr darunter 1 Prozent weniger Entgelt­punkte und für jedes Lebensjahr darüber 1 Prozent mehr Entgelt­punkte berechnet, so dass schließlich alle Entgelt­punkte ab Ihrem Berufseinstieg bis zum 67. Lebensjahr bestimmt sind.
  • Dabei werden jährlich die maximal möglichen Entgelt­punkte aufgrund der im jeweilgen Jahr geltenden Beitrags­bemessungs­grenze beachtet.

Die Rentenschätzung berücksichtigt also, dass tendenziell zu Beginn der Karriere weniger und zum Ende der Karriere mehr verdient wird. Denn die Steigerung des Gehalts ist nicht nur von den allgemeinen Lohn- bzw. Tariferhöhungen geprägt, welche die Veränderung des bundesweiten Durchschnittseinkommens bestimmen. Nicht zuletzt entwickelt sich das persönliche Gehalt im Laufe eines Berufslebens nämlich auch mit dem Aufstieg auf der Karriereleiter oder z.B. in Verbindung mit steigenden Altersklassen.

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Die Rentenformel

Die allgemeine Rentenformel lautet:

Rentenformel
Monatliche Altersrente =
Entgelt­punkte × Rentenwert × Zugangsfaktor × Rentenartfaktor
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Entgelt­punkte (Rentenpunkte)

Jährlich können Entgelt­punkte in Höhe des Verhältnisses vom eigenen beitragspflichtigen Gehalt zum Bundesdurchschnitt erworben werden. Ein Durchschnittsverdiener erhält für seine jährlichen Beitragszahlungen also jeweils genau einen Entgeltpunkt. Die Anzahl seiner Entgelt­punkte stimmt daher theoretisch mit der Anzahl seiner Beitragsjahre überein. Liegen die beitragspflichtigen Einnahmen z.B. 50 Prozent über dem Durchschnitt, so werden 1,5 Entgelt­punkte, liegen sie 50 Prozent darunter, werden 0,5 Entgelt­punkte erworben. Nach oben sind die jährlich möglichen Entgelt­punkte durch das Verhältnis der Beitrags­bemessungs­grenze zum Durchschnittsentgelt gedeckelt.

Rentenwert

Die Summe aller während des Berufslebens erworbenen Entgelt­punkte wird zur Berechnung der monatlichen Rente mit dem aktuellen Rentenwert multipliziert. Dieser Rentenwert wird jährlich zum 1. Juli hauptsächlich gemäß der allgemeinen Lohnentwicklung angepasst. (Aktuelle Rentenwerte: 37,60 Euro Ost und 37,60 Euro West)

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Zugangsfaktor

Bei der Möglichkeit einer vorzeitigen Inanspruch­nahme der Altersrente, kann diese mit dauerhaften Abschlägen von 0,3 Prozent je vorzeitigem Monat bezogen werden. Der vorzeitige Bezug der Altersrente hat allerdings auch zur Folge, dass die restlichen Beitragsjahre bzw -monate bis zum regulären Beginn der Altersrente fehlen. Damit verringert sich der Rentenanspruch einerseits aufgrund der geringeren Anzahl von Entgelt­punkten. Darüber hinaus werden 0,3 Prozent je Monat von diesem geringeren Anspruch in Abzug gebracht. Technisch betrachtet wird innerhalb der Rentenformel der Zugangsfaktor von 1,0 (Wert bei regulärem Antritt der Rente) um 0,003 je Monat vorzeitiger Inanspruch­nahme gemindert.

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Rentenartfaktor

Der Rentenartfaktor ist bei der Altersrente immer 1,0. Demnach errechnet sich die monatliche Altersrente aus Entgelt­punkten mal dem aktuellen Rentenwert, ggf. gekürzt um den durch vorzeitige Inanspruchnahme verminderten Zugangsfaktor. Bei anderen Rentenarten ist der Rentenartfaktor geringer. Beispielsweise beträgt er bei der Vollwaisenrente 0,2. Demnach gilt die Rentenformel für die Berechnung verschiedenster Renten, wie die Waisenrente, Witwenrente oder Erwerbsminderungsrente mit jeweils einem anderem Rentenartfaktor.

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Beispiel für die Berechnung der Altersrente

Herr Jäger ist am 04.01.1984 geboren, im Jahr 2024 also 40 Jahre alt und möchte Anfang 2024 wissen, wie hoch seine Altersrente sein wird.

  • Herr Jäger hat mit 18 seine Ausbildung als Schreiner begonnen, danach seinen Wehrdienst absolviert und ist seit seinem 22. Lebensjahr als Schreiner beschäftigt.
  • Anfang 2024 im Alter von 40 Jahren verdient er monatlich 3.000 Euro brutto.
  • Er ist nicht schwerbehindert.
  • Seine Arbeitsstätte liegt in Thüringen.
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1. Berechnung der möglichen Renten

Herrn Jäger stehen drei mögliche Altersenten zur Auswahl:

  • Dies ist zu einen die Regelaltersrente, also die normale Rente, die er mit 67 Jahren in Anspruch nehmen kann. Sie hatte vor 2023 gegenüber den anderen Renten den Vorteil, dass Herr Jäger bei dieser unbegrenzt hinzuverdienen konnte. Die Hinzuverdienstgrenzen wurden jedoch ab 2023 für vorgezogene Altersrenten aufgehoben, so dass dieser Vorteil der Regelaltersrente weggefallen ist.
  • Da Herr Jäger voraussichtlich über 45 Beitragsjahre haben wird, hat er bereits früher die Möglichkeit, regulär in Rente zu gehen. Er kann mit 65 Jahren die Altersrente für besonders langjährig Versicherte antreten.
  • Er könnte sogar bereits ab 63 Jahren mit der sogenannten Altersrente für langjährig Versicherte in den Ruhestand, indem er Abschläge von 0,3 Prozent je verfrühtem Monat von der zu diesem Zeitpunkt zu erwartenden Rente in Kauf nimmt. Da diese Form der Altersrente regulär mit 67 beginnt, könnte er diese also bis zu 48 Monate früher wählen.
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2. Berechnung der Entgelt­punkte (Rentenpunkte) für das aktuelle Jahr

Nach obiger Methode ("Berechnungsverfahren") wird zunächst berechnet, wie hoch die Entgelt­punkte im aktuellen Jahr ausfallen: Da der überwiegende Arbeitsort in den neuen Bundesländern liegt, wird ein jährlich neu festgesetzter Umrechnungs­faktor, der Anfang 2024 bei 1,0140 liegt, verwendet, um das "Ostgehalt" mit dem Durch­schnitts­entgelt West vergleichbar zu machen. Das Jahresgehalt von derzeit 36.000 Euro entspricht damit einem Westgehalt von 36.504 Euro. In Relation zum 2024 aktuellen Durch­schnitts­entgelt in Höhe von 45.358 Euro verdient Herr Jäger heute im Alter von 40 Jahren das 0,8048 fache davon. Dieser Wert entspricht auch der Anzahl seiner Entgelt­punkte für dieses Jahr, die ggf. aber nach oben durch die 2024 geltende Beitrags­bemessungs­grenze auf 1,9974 Punkte gedeckelt sein könnten.

Herr Jäger erhält 0,8048 Entgelt­punkte für das Jahr 2024.

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3. Berechnung der gesamten Entgelt­punkte für Herrn Jägers Berufsleben

Um Herrn Jägers gesamte Entgelt­punkte exakt zu bestimmen, wäre sein kompletter Versicherungsverlauf mit allen Daten und Details notwendig. Der Rentenrechner vereinfacht die Berechnung der Entgelt­punkte und wendet die oben beschriebene Methodik an. Es werden also ausgehend von den Entgelt­punkten für das aktuelle Jahr für jedes Lebensjahr darunter 1 Prozent weniger Entgelt­punkte und für jedes Lebensjahr darüber 1 Prozent mehr Entgelt­punkte berechnet, so dass schließlich alle Entgelt­punkte ab seinem Berufseinstieg bis zum 67. Lebensjahr bestimmt sind. Demnach wurden konkret folgende Entgelt­punkte bezüglich des per Umrechnungs­faktorjährlichen Durchschnittentgelts Ost ermittelt:

AlterEntgelt­punkte
180,6277
......
390,7968
400,8048
410,8128
......
610,9738
620,9819
630,9899
640,9980
651,0060
661,0140
Summe40,2239
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4. Anwendung der Rentenformel zur Berechnung der Rentenhöhe

  • Entschließt sich Herr Jäger, erst mit 67 Jahren die Regelaltersrente zu beziehen, können alle Entgelt­punkte bis zum Beginn der Rente, also gemäß obiger Tabelle 40,2239 Engeltpunkte für die Rentenberechnung herangezogen werden.
  • Der aktuelle Rentenwert Ost beträgt 37,60 Euro.
  • Der Zugangsfaktor bleibt bei 1,0, da er keine vorzeitige Inanspruch­nahme der Rente wählen kann.
  • Der Rentenartfaktor ist bei der Altersrente immer 1,0.

Gemäß der Rentenformel ergibt sich für Herrn Jäger folgendes:

Regelaltersrente für Herrn Jäger
Monatliche Altersrente =
40,2239 Entgelt­punkte × 37,60 Euro (Rentenwert Ost) × 1,0 × 1,0
Monatliche Altersrente = 1 512,42 Euro
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5. Berücksichtigung der Abzüge bei einer früheren Inanspruch­nahme der Rente

  • Sofern sich Herr Jäger entschließt, bereits vorzeitig ab 63 Jahren mit der sogenannten Altersrente für langjährig Versicherte in den Ruhestand zu gehen, hat er zunächst einmal weniger Entgelt­punkte bis dahin auf seinem vier Jahre kürzerem Konto, nämlich 36,2160 Rentenpunkte.
  • Der aktuelle Rentenwert Ost beträgt wie gehabt 37,60 Euro.
  • Der Zugangsfaktor ist jedoch geringer, denn je vorzeitigem Monat werden dauerhaft 0,3 Prozentpunkte abgezogen. Bei vier Jahren vorzeitiger Inanspruch­nahme sind das 48 * 0,3 = 14,4 Prozent. Der Zugangsfaktor beträgt demnach 1,0 − 0,144 = 0,856.
  • Der Rentenartfaktor ist bei der Altersrente immer 1,0.

Gemäß der Rentenformel ergibt sich folgende Berechnung der Rente:

Vorzeitige Inanspruch­nahme der Rente für langjährig Versicherte durch Herrn Jäger
Monatliche Altersrente =
36,2160 Entgelt­punkte × 37,60 Euro (Rentenwert Ost) × 0,856 × 1,0
Monatliche Altersrente = 1 165,63 Euro

Quellenangaben

Insbesondere die Informationen folgender Quellen haben wir für die Themenwelt "Altersrente" verwendet:

Letzte Aktualisierung

Diese Seite der Themenwelt "Altersrente" wurde zuletzt am 04.01.2024 redaktionell überprüft oder ergänzt durch Stefan Banse. Sie entspricht dem aktuellen Stand.

Änderungen in Themenwelt "Altersrente"

  • Anpassung des Beispiels für die Berechnung der Rente 2024.
  • Berücksichtigung der Beitrags­bemessungs­grenzen für 2024 im Rentenrechner und Aktualisierung der Durchschnittsentgelte gemäß Anlage 1 SGB VI
  • Hinterlegen der neuen, ab 1. Juli 2023 geltenden Rentenwerte im Rentenrechner: Erhöhung des Rentenwerts Ost von 35,52 Euro auf 37,60 Euro (5,86 Prozent) und des Rentenwert West von 36,02 Euro auch auf 37,60 Euro (4,39 Prozent).
  • Integration der ab 2021 geltenden Grundrente in den Rentenrechner sowie die entsprechenden Texte.
  • Redaktionelle Überarbeitung dieser Seite
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