KFZ-Steuer (PKW Steuer) - Ratgeber und kostenlose Berechnung

Die Kfz-Steuer ist inzwischen ein sehr wichtiges Kriterium beim Kauf eines PKWs geworden. Auf Basis von Motorart, Hubraum und Schadstoffklasse können Sie nun spielend leicht mit unserem Kfz-Steuer Rechner die anfallende Steuer berechnen und mit vergleichbaren Modellen abgleichen.

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Die wichtigsten Fragen zum Thema Kfz-Steuer

  • 01.

    Wer muss Kfz-Steuer bezahlen?

    KFZ-Steuer muss normalerweise nur der Halter eines Kraftfahrzeuges entrichten. Dies setzt voraus, dass der Wagen auf ihn zugelassen worden ist. Eine amtliche Zulassung ist erforderlich, um ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr nutzen zu dürfen. Die Kfz-Steuer muss solange bezahlt werden, bis das Fahrzeug bei der Zulassungsbehörde wieder abgemeldet worden ist.

  • 02.

    Wer ist für die Erhebung der Kfz-Steuer zuständig?

    Für die Erhebung der Kfz-Steuer ist das örtliche Finanzamt zuständig, das darüber einen Steuerbescheid erteilt. Hinsichtlich der für die Berechnung maßgeblichen Angaben im Fahrzeugschein/Zulassungsschein ist allerdings die zuständige Zulassungsbehörde der richtige Ansprechpartner.

  • 03.

    Wonach richtet sich die Höhe der Kfz-Steuer?

    Die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer richtet sich seit dem 01.07.2009 bei einem PKW zunächst einmal nach einem Sockelbetrag, der von der Größe des Hubraums abhängig ist. Darüber hinaus ist der CO 2-Ausstoß für die Berechnung der Kfz-Steuer maßgeblich. Hierdurch sollen die Besitzer von schadstoffarmen Wagen entlastet werden Die hierzu notwendigen Angaben finden Sie im Fahrzeugschein beziehungsweise in der Zulassungsbescheinigung (bei neueren Fahrzeugen).

  • 04.

    Bei welchen Fahrzeugtypen gibt es Besonderheiten bei der Berechnung der Kfz-Steuer?

    Besonderheiten bei der Berechnung der Kfz-Steuer gibt es vor allem bei Quads und Trikes. Hier richtet sich die Kfz-Steuer nach der Größe des Hubraums und den EU-Abgasstufen. Die Besteuerung ist normalerweise günstiger als für einen PKW.

  • 05.

    Was gilt für ältere Fahrzeuge?

    Für Halter von Fahrzeugen mit einer Zulassung bis zum 04.11.2008 gelten bis zum Jahr 2010 noch die früheren Regelungen zur Berechnung der Kraftfahrzeugsteuer. Wer hingegen sein Fahrzeug in der Zeit vom 05.11.2008 bis zum 30.06.2009 zugelassen hat, bei dem zieht das Finanzamt von Amts wegen die jeweils günstigeren Regelungen heran.

  • 06.

    Was für Steuervergünstigungen beziehungsweise Befreiungen gibt es?

    In einigen Fällen gibt es auch Steuerermäßigungen beziehungsweise sogar Befreiungen von der Kraftfahrzeugsteuer. So brauchen schwerbehinderte Halter keine Kfz-Steuer zu entrichten, wenn bei ihnen im Ausweis das Merkzeichen 'H', 'BI' oder 'aG' eingetragen worden ist. Hierauf sollten behinderte Menschen bereits bei ihrem Antrag auf Ausstellung eines Behindertenausweises achten. Ansonsten sollten Sie einen Verschlimmerungsantrag stellen. Für bestimmte Arten von Kraftfahrzeugen im Dienste der Allgemeinheit - wie Rettungsfahrzeuge und Polizeiwagen - braucht ebenfalls keine Kfz-Steuer bezahlt zu werden.

  • 07.

    Wie kann man darüber hinaus laufende Kosten bei seinem Fahrzeug einsparen?

    Eine Einsparung der Kosten fürs eigene Fahrzeug kann man nicht nur über das „Drücken“ der Kfz-Steuer erreichen. In vielen Fällen ist vor allem der Beitrag für die Kfz-Versicherung von großer Bedeutung. Die Höhe des Beitrags hängt auch sehr stark davon ab, bei welcher Versicherung man eine Autohaftpflicht abgeschlossen hat. Hier sollte man auf jeden Fall Vergleichsangebote einholen. Am besten ist das übers Internet möglich. Gute Tipps hierzu gibt es von der Stiftung Warentest.

  • 08.

    Wie ist das mit Elektroautos?

    Bei Elektrofahrzeugen ist zu beachten, dass für diese innerhalb von fünf Jahren nach der Erstzulassung keine Kfz-Steuer entrichtet werden muss. Danach erfolgt die Besteuerung nach dem zulässigen Gesamtgewicht-was normalerweise günstiger ist als die normale Besteuerung. Bei einem Elektrofahrzeug muss der Antrieb nahezu ausschließlich über einen Elektromotor erfolgen.

  • 09.

    Wie denken Umweltorganisationen über die Kfz-Steuer?

    Umweltorganisationen sehen der Kfz-Steuer eher als Mogelpackung an, der sich zu sehr nach den Interessen der Autoindustrie richtet. Ihrer Ansicht nach sollte sich die Höhe der Steuer ausschließlich nach dem Ausstoß von CO-2 richten.

  • 10.

    Auf was sollten Unternehmer achten? (Bei Zulassung als Dienstwagen kann man sowohl die Anschaffungskosten als auch die Betriebskosten als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen).

    Für Unternehmer ist von Bedeutung, dass er die Kfz-Steuer eventuell als Betriebsausgabe geltend machen kann. Das gilt auch für alle Kosten für die Anschaffung und den Betrieb des Fahrzeugs. Wichtig ist vor allem, dass das Fahrzeug auf die Firma angemeldet und für betriebliche Zwecke genutzt wird.

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